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Publikationsdatum
4. Januar 2001
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Eine erste Jahresstatistik für das Jahr 2000 weist für die amerikanischen Kinos Rekordeinnahmen von 7,7 Mrd. Dollar aus gegenüber 7,5 Mrd. für 1999. Dies ist laut Exhibitor Relations http://www.exhibitorelations.com ein Rekord im neunten aufeinanderfolgenden Jahr. Die Rekordsumme kam trotz einer gesunkenen Anzahl verkaufter Tickets zustande – dank höherer Eintrittspreise.

Als absoluter Kassenschlager erwies sich "Grinch" mit Jim Carrey, der über 250 Mio. Dollar einspielte und in der Einnahmestatistik der US-Kinos damit auf Rang 14 vordrang. Mit Tom Cruise in "MI 2" schaffte im letzten Jahr nur gerade ein weiterer Film die 200-Millionen-Grenze. 1999 waren es noch deren vier, nämlich "Star Wars Episode I", "The Sixth Sense", "Toy Story 2" und "Austin Powers".

Auffallend an der Jahresstatistik ist ein Endspurt in den letzten Monaten des Jahres. Nach eher mässigen Zahlen zeichnete sich erst ab September mit "Remember the Titans" und "Meet the Parents" (zusammen 275 Mio. Dollar) eine Wende ab. Ebenfalls ganz oben in der von Stars angeheizten Statistik stehen "Charlie's Angels" mit Cameron Diaz, Lucy Liu und Drew Barrymore sowie "Erin Brockovich" mit Zugpferd Julia Roberts, die sich für den Oscar ins Gespräch gebracht hat.

Unter den Filmen ohne Top-Besetzung haben nur der Science Fiction-Thriller "X-Men" und die Horrorfilm-Persiflage "Scary Movie" mehr als 150 Millionen eingebracht. Und einige Topverdiener wie Arnold Schwarzenegger ("6th Day"), John Travolta ("Battlefield Earth") oder Sylvester Stallone ("Get Carter") sind gar deutlich auf dem absteigenden Ast.

Das alles ist Oscar-Preisträger Tom Hanks ziemlich egal: "Cast Away" hat in den letzten zwei Wochen des vergangenen Jahres rund 110 Mio. Dollar eingespielt und ist somit auf dem besten Weg, die Schallmauer von 200 Mio. in absehbarer Zeit zu pulverisieren.