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27. November 2000
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Philips http://www.philips.com und LG-Electronics http://www.lge.com legen ihre Monitorproduktion zusammen. Wie beide Unternehmen heute, Montag, mitteilten, soll der Zusammenschluss in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen sein. Philips verpflichtet sich im Rahmen des Joint Ventures, als Ausgleich 1,1 Mrd. Dollar an das südkoreanische Unternehmen zu zahlen. Neben den Bildröhren-Aktivitäten sollen auch alle Glas- und Plasma-Technologie-Agenden in die Vereinbarung einbezogen werden.

Das neu zu gründende Unternehmen wird seinen Hauptsitz in Hongkong haben, der Rechtssitz soll in den Niederlanden angesiedelt werden. Vorstandsvorsitzender des Joint Ventures wird der jetzige Leiter von Philips Display Components, Philippe Combes. Der Umsatz wird von Philips mit sechs Mrd. Dollar prognostiziert, rund 36.000 Mitarbeiter werden in dem neuen Unternehmen beschäftigt sein.

Philips zählt bereits heute zu den weltweit führenden Anbietern von Bildröhren. Bei Fernsehröhren nimmt das niederländischen Unternehmen den ersten Rang ein, bei Computer-Monitorröhren ist Philips die Nummer Fünf. Im vergangenen Jahr wurde bei einem Umsatz von drei Mrd. Dollar von den in dieser Sparte beschäftigen 24.000 Mitarbeitern ein Gewinn von 157 Mio. Dollar erwirtschaftet.

LG Elektronics nahm bei der Bildröhrenproduktion für TV-Geräte und Computermonitore bisher den dritten Rang ein. Rund 12 Mitarbeiter in fünf hauptsächlich in Asien angesiedelten Bildröhren-Fabriken brachten dem Unternehmen bei einem Umsatz von 2,2 Mrd. Dollar einen Gewinn von 357 Mio. Dollar.
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