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17. August 2003
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Anlässlich der Gläubigerversammlung in Nürnberg meinte Rechtsanwalt Siegfried Beck, Insolvenzverwalter der Grundig AG, man habe mit den bisherigen Aktivitäten seit Insolvenzantrag am 14. April 2003 eine gute Ausgangslage für den Erfolg neuer Investorengespräche geschaffen.

Die Strukturen des Unternehmens seien den aktuellen Erfordernissen sowohl personell als auch organisatorisch angepasst worden. Auf dieser Basis laufe das Kerngeschäft der Grundig AG weiter.

Bester Beweis hierfür sei die Teilnahme von Grundig an der Internationalen Funkausstellung in Berlin Ende August/Anfang September, auf der das Unternehmen mit neuen, technologisch innovativen Produkten auftrete und sich dem Wettbewerb stelle.

Hier habe sich vor allem ausgezeichnet, Produkt- und Designentwicklungen, die vor dem Eintritt der Insolvenz begonnen wurden, konsequent fortzusetzen und zu Ende zu führen.

Ausserdem seien wichtige offene Fragen in Bezug auf die Mitarbeiter geklärt worden. „Die Beschäftigungsgesellschaft GPQ hat nun ihre Tätigkeit aufgenommen,“ so Siegfried Beck.


Hinsichtlich noch offener Fragen im Zusammenhang mit der zusätzlichen Betriebsrente für 3600 ehemalige Grundig Beschäftigte, die der GPV (Grundstücks- und Personalverwaltungs-GmbH) zuzurechnen sind, erklärte der Insolvenzverwalter, habe man „einen gangbaren Lösungsweg entwickelt, der gegenwärtig mit allen Beteiligten diskutiert wird.“
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