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Publikationsdatum
23. Februar 2001
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Infineon http://www.infineon.com und Toshiba http://www.toshiba.co.jp wollen gemeinsam an einer Lösung für die drahtlose Übertragung, Codierung und Decodierung von MPEG 4-Videodateien auf mobile Geräte wie Handys oder Smartphones arbeiten. Dazu wollen die beiden Unternehmen eine Schnittstelle zwischen Infineons M-Gold Dual-Mode Basisband-Chip und Toshibas TC35273XB-Codec (Codier-Decodier-Chip) entwickeln.

Mit dieser Lösung können Anwender über Mobiltelefone Videostreams empfangen und betrachten oder Streams, die von einem mit einer Kamera ausgestattetem Terminal aufgezeichnet wurden, übertragen. M-Gold ist die erste Ein-Chip-Lösung, die sowohl UMTS- als auch GPRS/GSM-Modem-Technologien integriert. Damit ermöglicht Infineon eine Konvergenz der beiden Technologien. Der TC35273XB-Codec für MPEG 4-Dateien zeichnet sich vor allem durch einen geringen Stromverbrauch aus. Auch der Codec besteht nur aus einem Chip und verfügt über einen integrierten 12 Mbit DRAM.

Infineon und Toshiba gehen davon aus, dass 2003 30 Mio. MPEG-4 Chips für mobile Anwendungen gebraucht werden. 2004 soll dann der Bedarf auf 60 Mio. Stück jährlich steigen. Beide Unternehmen sehen nach eigenen Angaben in Video-Anwendungen den Grundstein für die erfolgreiche Einführung von UMTS. "Wir sind sicher, dass die Kombination der beiden Chips eine attraktive und fortschrittliche Lösung für UMTS-Endgeräte ist", erklärte Takeshi Nakagawa, Vice President von Toshiba Semiconductor. Der japanische Konzern will mit der Zusammenarbeit auch die internationale Vermarktung seiner UMTS-Lösungen weiter vorantreiben.
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