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Publikationsdatum
1. Februar 2001
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Das Telekommunikationsunternehmen Ericsson will mit einer Kampagne das Mobile Internet populärer machen. Die Erteilung der UMTS-Auktionen ermögliche es, WAP als Anfang des mobilen Zugangs auf das Internet zu betrachten und ein "Mobile Internet" anzubieten, das sich vor allem durch Personalisierung, Positionierung und Transaktionen vom fixen Internetzugang unterscheidet. Um eine Plattform für die Weiterentwicklung des "Mobile Internet" zu schaffen, ging Ericsson eine Partnerschaft mit "First Tuesday Zurich" http://www.firsttuesdayzurich.ch ein.

Ericsson will sich in Zukunft noch stärker mit der Möglichkeit der Breitband-Technologie beschäftigen. Mit der Erteilung der UMTS-Lizenzen in den meisten europäischen Ländern und in weiteren Schlüsselmärkten Asiens und Amerikas seien Grundlagen für den Aufbau der Netzinfrastruktur und der Entwicklung von weiteren "Mobile Internet"-Dienstleistungen geschaffen worden. Laut Ulf Lesley, Director Marketing Communications and Branding, Ericsson Schweden, soll schon im Jahr 2003 das "Mobile Internet" mehr als das fixe Internet benutzt werden und bis ins Jahr 2004 die Anzahl der mobilen Internet-Benutzer auf weltweit 600 Millionen Teilnehmer ansteigen.

Neben den schon bekannten Dienstleistungen des WAP-Handys wie Informationen zu Börsenkursen, Wetterprognosen oder Sportresultaten, wird UMTS die Übertragung von hohen Datenmengen ermöglichen, so dass weitere Multimedia-Dienste wie zum Beispiel E-Mail und Video ausgebaut werden können. Die wichtigen Unterschiede zum herkömmlichen Internet seien, dass Mobile Internet den User positionieren kann, d.h. man weiss, wo er sich physisch befindet und passt die Informationen geographisch an. Der Zugang kann zudem personalisiert werden, damit der User massgeschneiderte Informationen erhält. Weiter wird es möglich sein, Transaktionen direkt vom Handy aus zu tätigen.
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