17. August 2018 | seit 1999
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17. November 2000
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Am 22. Dezember startet Toshiba in Japan mit dem Verkauf des RD-2000, eines Kombi-Recorders für Harddisc und DVD-RAM. Insgesamt passen 33,5 Stunden Video in die beiden Speicher, 29 Stunden auf die 30-GB-Festplatte und 4,5 Stunden auf die 4,7-GB-Discs - bei niedrigster Bildqualität.

In der täglichen Praxis ist das so gedacht, dass man der Festplatte die Grundversorgung überlässt, also das zeitversetzte Fernsehen und sonstige Verschieben des Programmablaufes. Was dann archiviert werden soll, kommt auf die DVD und ins Regal.

Die champagnerfarbene Kiste wird in Japan für 270.000 Yen angeboten, was der Yahoo-Währungsrechner (heute, 13:40, Referenzkurs 0,0210296 DM/Yen) in 5.677,99 Mark übersetzt. Damit ist das Ding zwar billiger als der Panasonic DMR-E10, aber immer noch zu teuer für Europa und Amerika. Dort wird es erst 2002 von Toshiba die zweite Generation der RAM-Recorder geben, die dann deutlich billiger ausfallen sollen - nicht zuletzt wegen des Verzichts auf die Festplatte.

Aber auch die blanken Scheiben sind mit über 50 Mark noch viel zu teuer, um sie ins Regal zu stellen. Dafür wird die eine oder andere Firma im nächsten Jahr wenigstens RAM-Player bringen, also DVD-Spieler, die auch DVD-RAM-Discs wiedergeben können.

(Quelle Löhneysen)
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