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Publikationsdatum
29. März 2001
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Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney http://disney.go.com hat den Abbau von 4.000 Stellen angekündigt. Wie das Unternehmen mitteilte, werde versucht, die Stellen durch ein "Freiwilligenprogramm" wegzurationalisieren. Sollten sich nicht ausreichend Mitarbeiter finden, müssten Kündigungen ausgesprochen werden. Als Grund für diese Maßnahme nannte das Unternehmen die "gestiegenen Herausforderungen" wegen der abgeschwächten Wirtschaft.

Der Stellenabbau soll selbst im nächsten Monat anlaufen und bis Juli vollendet sein. Betroffen sind alle Geschäftsfelder. Die Unternehmenszentrale in Burbank, Kalifornien, ist nicht ausgenommen. Wie Disney-Sprecher John Dreyer erklärte, erhofft sich das Unternehmen mit dieser Aktion Einsparungen in der Höhe von 350 bis 400 Mio. Dollar pro Jahr.

In einem Rundschreiben an die Belegschaft versucht der Disney-Vorsitzende, Michael Eisner, die wirtschaftliche Situation zu erklären und um Verständnis zu werben. Es gehe unter anderem um eine Steigerung der Kosteneffizienz. "Trotz des Fortschritts" in der Vergangenheit müsse aufgrund der veränderten Wirtschaftsbedingungen der Weg fortgesetzt werden, das Geschäft "produktiver" zu managen. Die Walt Disney Internet Group musste bereits abspecken. Seit Januar sind in dieser Sparte 535 Mitarbeiter entlassen worden.
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