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24. August 2003
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Wie der Schweizerischen Video-Verband SVV meldet, legte im Halbjahresvergleich der Umsatz im DVD-Verleihgeschäft um 75 Prozent auf total 2,2 Millionen Franken zu.

Weniger glücklich verläuft die Entwicklung des VHS-Geschäfts. Die Vermietung der einst beliebten Kassetten büsste 54 Prozent ein.

Ähnlich verhält es sich im Direktverkauf, der wahren Hit-Domäne der DVD. Vom Gesamtumsatz der Schweizer Videobranche, 93,8 Millionen Franken, entfallen 80,6 Millionen Franken oder 86 Prozent auf den Verkauf der silbernen Scheibe.

Die VHS-Kassette hat dagegen zu einer steilen Talfahrt angesetzt: gut 43 Prozent rutschte der Umsatz ins Minus.

Unter dem Strich verbesserte sich der Gesamtumsatz im Videogeschäft um 6 Prozent im ersten Halbjahr gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2002.

Die aktuelle Entwicklung zeigt eine deutliche Umschichtung des Videomarktes zu Gunsten der DVD auf Kosten der altgedienten VHS-Kassette.

Noch im vergangenen Rekordjahr 2002, in dem die 200 Millionen Franken Umsatzgrenze erreicht wurde, fielen die Umsatzeinbussen aus dem VHS-Geschäft mit 7 Prozent bescheiden aus. Im ersten Halbjahr 2003 sind es bereits 50 Prozent.

Dieser Trend zeigt deutlich, dass die Schweizer Käufer von der Qualität und dem Preis-Leistungsverhältnis der DVD begeistert sind.

In Anbetracht dessen erwartet der Schweizerische Video-Verband ein Umsatzwachstum zwischen 15 und 20 Prozent für das Gesamtjahr 2003.
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