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Publikationsdatum
21. März 2001
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Das Buwal hat heute in Bern vor Fachpublikum technische Empfehlungen zur Messung der Strahlung von Mobilfunkantennen vorgestellt. Mit den vorgeschlagenen Mess- und Berechnungsverfahren soll Anlagebetreibern und Behörden einen Mittel abgegeben werden, mit welchen die Strahlung von Mobilfunkantennen in der ganzen Schweiz nach einheitlichen Kriterien gemessen und beurteilt wird. Die geltenden Grenzwerte bleiben unangetastet.

Bei den vorgestellten Messempfehlungen und Datenblättern http://www.buwal.ch/luft/d/n0.htm handelt es sich um Hilfsmittel, mit denen die geltende Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung vollzogen werden soll. Den vorgeschlagenen Messmethoden liegen Modelle zugrunde, welche die Maximalwerte der Analgen erfassen sollen. Die Methoden sollen im nächsten halben Jahr erprobt und im Herbst an einer Fachtagung diskutiert werden.

Für die Bewilligungsverfahren von Antennen hat das Buwal ein überarbeitetes Standortdatenblatt für Mobilfunkanlagen vorgestellt. Veränderte Rechnungsmethoden führen dazu, dass die Kriterien für neue Anlagen eher strenger werden. Damit soll laut Buwal verhindert werden, dass eine allfällige Messung einen höheren Wert ergibt, als die vorgängige Berechnung.

Das neue Standortdatenblatt gilt neben GSM auch für die Bewilligung von WLL, UMTS und anderen zellenbasierende Mobilfunkanlagen. An Messmethoden für die kommende UMTS-Technologie wird laut Buwal gearbeitet.
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