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Publikationsdatum
20. Mai 2004
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Die VAIO Computerlinie ist seit sieben Jahren eine Erfolgsstory. Die schmucken Notebooks und Desktops aus dem Hause Sony sind nicht einfach ein weiteres Erzeugnis der IT, sondern gehören zu den gefragten Lifestyle-Produkten.

Die Symbiose aus Design und Technik hat Sony auch auf im Computerbereich auf Erfolgskurs gebracht. Was viele nicht wissen: VAIO steht für Video-Audio-Integrated-Operation.

Nomen est omen - Sony macht nun zunehmend ernst mit der Video Audio Integration in die Computerwelt. Die neue Produktlinie ist konsequent auf die Vernetzung von Informatik- und AV-Komponenten ausgelegt.

VAIO und Audiovision

VAIO Homeserver inklusive Zubehör und Network Media Receiver
Die Zielsetzung ist klar: VAIO stand immer für die Verbindung von Computer und der Erstellung von audiovisuellen Inhalten.

Mit der neuen VAIO Linie will der weltgrösste Hersteller von Unterhaltungsgeräten nun einen Schritt weiter gehen: An der VAIO Vision 2004 im Brüssel setzte Sony die Vernetzung von Audiovision und Informatik klar in den Mittelpunkt.

Ein VAIO soll sich dabei mit dem Fernseher ebenso gut verstehen wie der Heimserver mit der Videokamera.

Grundlage der Kommunikation der Komponenten ist dabei die Wireless-Technolgie. Inhalte sollen überall kabellos genutzt, überspielt oder gespeichert werden können.

Anhand eines Prototypen, der in nicht allzu langer Zukunft den Weg auf den Heimelektronikmarkt finden soll, wurde dies eindrücklich demonstriert: Dabei wurde ein Video vom Heim-PC drahtlos auf einen mobilen AV-Player inklusive Speicherbaustein überspielt und von dort an den Fernseher weitergereicht.

Der AV-Player agiert dabei wie ein mobiler Mini-Server mit Streaminfunktionalität.

Ziel ist die drahtlose, komplette Verknüpfung aller Komponenten, sei es nun der Fernseher, ein Netzwerk- Receiver, über den digitalisierte Inhalte bezogen werden, ein Sony-Heimserver, Zweitanlagen oder mobile Endgeräte wie AV-Player, Handhelds oder Notebooks.

Damit sich auch Gerätschaften unterschiedlicher Hersteller verstehen, arbeitet ein Industrie-Konsortium unter Mitwirkung aller wichtiger Hersteller an entsprechen Normen. Erste Drafts sind auf den Sommer 2004 zu erwarten.

VAIO Media Software als AV-Zentrale

Screenshot des der VAIO Media Centers
Die VAIO Media Software soll als multimediale Steuerzentrale dienen.

Die Software ist sowohl auf einem VAIO Notebook als auch auf einem Sony Fernseher bedienbar. Sie erlaubt es, von beiden Benutzerschnittstellen auf multimediale Inhalte, seien es nun Photos, Videos oder Tondokumente auf der Harddisk des Heimservers zuzugreifen und abzuspielen.

Dank der Verbindung mit dem Sony Network Media Receiver stehen die Inhalte an beliebigen Orten im Wohnbereich zur Verfügung.

Dank der Streaming-Technik ist auch ein gleichzeitiger Zugriff von unterschiedlichen Benutzern kein Thema und die Familien-Harmonie bleibt auch erhalten, wenn Papa’s Formel 1 Boliden sonntags ihre Runden drehen.

Edle AV-Notebooks

VAIO A-Serie mit 17 Zoll Bildschirm
Mit ihren für ein Notebook umfangreich
ausgestatteten und hochwertigen AV-Komponenten unterstreicht Sony ihre Ambitionen, die VAIOs noch stärker als anhin auf audiovisuelle Anwendungen zu trimmen.

Sie verfügen über Anschlussmöglichkeiten, die eigentlich mehr an einen AV-Receiver erinnern. Die A-Serie besitzt dazu sogar eine eigene AV-Dockingstation, welche dank einem hochwertigen Video Prozessor (in der Sony Terminologie „MotionReality“ genannt) sowie einem leistungsfähigen Digitalverstärker (S-Master) eine Ton- und Bildqualität auf dem Niveau einer eigenständigen AV-Anlage ermöglicht.

So einfach kann es sein: Notebook auf AV-Dockingstation und schon ist die Computer- mit der AV-Welt verbunden. Als Desktop-Ersatz präsentiert sich die A-Serie Notebooks mit 17 Zoll Breitbildschirm. Im Zusammenspiel mit dem extrem brilliantem XBrite-LCD-Panel lassen sich DVDs mit ungeahnter Qualität abspielen.

Auch die andern Notebooks der VAIO-Linie verfolgen den multimedialen Ansatz konsequent.
Gerade mal 825 g schwer ist der VAIO X505
Ein besonderes Schmakerl ist das X505, das 825 g auf die Wage bringt und auch in der Handtasche Platz findet.

Das Motherboard dieses technischen Leckerbissens besitzt gerade mal die Ausmasse einer Mini-Disc.

Um sämtliche Verbindungen und elektronischen Bauteile unterzubringen, musste eine zehnschichtige Leiterplatine konstruiert werden.

Erstellung von multimedialem Content

Für die Erstellung von multimedialen Inhalten werden die Sony VAIO mit einer umfangreichen Software-Palette ausgeliefert.

Für die Verwaltung von Bildern und Photoalben steht „PictureGear“ zur Verfügung; mit Adobe Premiere Standard 7.0 können Videofilme importiert und bearbeitet werden; „Click to DVD“ speichert die Erzeugnisse schliesslich auf einer DVD.

Ab Herbst 04 wird auch in Europa „SonicStage Mastering Studio“ mitgeliefert.

„SonicStage Mastering Studio“ eignet sich ideal, um vorhandene Viny-Schallplatten oder analoge Kompaktkassetten in den VAIO zu überspielen, dort zu bearbeiten und anschliessend auf CD oder DVD abzulegen.

Mit dem Heimserver kann jeder über www.tvtv.ch direkt sein Fernsehprogramm zusammenstellen und für die Aufnahme programmieren - auch aus dem Büro, notwendig sind lediglich Online-Zugang und ein Browser.

Zuhause archiviert „GigaPocket“ die Fernsehsendung auf dem Heimserver. Kommt man spät nach Hause, lässt sich so das vorher im Büro erfasste und in der Zwischenzeit aufgenommene TV-Programm zu Gemüte führen –schöne neue Mediawelt!

Portabler Audio-Player

Die Konkurrenz zum iPod - der VAIO Audio Pocket Player (hier inkl. Dockingstation)
Mit dem neuen Pocket-Audio-Player bietet nun auch Sony ihre erste mobile Jukebox an.

Der Audio-Player besitzt eine Harddsik mit 20 MB Speicher für bis zu 20'000 Songs. Die Dateien werden wie bei der MiniDisc im hauseigenen ATRAC-Format gespeichert. Dadurch ist die Überspielung von Audio-Dateien beliebigen Formats (MP3, WAV etc.) möglich. Die Konvertierung und Ablage besorgt die SonicStage-Software.

Der Audio-Pocket-Player erscheint auf dem Computer Desktop als zusätzliches Laufwerk und lässt sich somit auch als Datenspeicher nutzen.

Erscheinungsdatum ist frühestens Herbst 2004.

Eine Version mit zusätzlichen Video-Möglichkeiten ist auf Frühjahr 2005 geplant.
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