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Publikationsdatum
7. Juni 2004
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Elektrostaten haben eine treue Fangemeinde. Die Lautsprecher geniessen den Ruf, elektrische Energie besonders feinfühlig in Schall zu wandeln.

Martin Logan schwört seit Jahrzehnten auf diese Technik.

Dies hat seine Gründe denn...
Elektrostaten kennen weder Schwingspulen noch Spulenträger. Eine hauchdünne, mit einer elektrisch leitfähigen Schicht versehene Kunststoff-Folie übernimmt die Aufgabe, die Luft zum Schwingen anzuregen.

Die Membran fällt gegenüber konventionellen dynamischen Treibern sehr gross aus, sie wird über die gesamte Fläche angetrieben.

Flächenstrahler besitzen eine ausgeprägte Richtcharakteristik.
Um diese Eigenschaft in der Horizontalen zu mildern, wölbt Logan das Panel mit der Folie. In der Vertikalen hat die gerichtete Schallwiedergabe gar Vorteile: Es gibt weniger klangver-
fälschende Boden- und Deckenreflexionen.

Die Elektrostaten-Folien waren einer der wenigen Teile, die Martin Logan bis anhin zukaufen musste. Nun werden auch diese Folien im eigenen Werk produziert und beschichtet.

Dieser Technologievorsprung führt dazu, dass sich Martin Logan Elektrostaten in den Disziplinen Impedanz und Wirkungsgrad in jenen Bereichen bewegen, in welchen die besten dynamischen Lautsprecher zu Hause sind.

Im Klartext heisst dies: Martin Logan Elektrostaten sind so einfach vom Verstärker anzutreiben wie normale Boxen.

Ein PDF mit einem Test über Martin Logan Clarity–Lautsprecher und dem Martin Logan Cinema Set können Sie über den untenstehenden Link herunterladen.
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