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4K-Videoschnitt ohne lange Wartezeiten stellt hohe Anforderungen an Software und Computer.4K-Videoschnitt ohne lange Wartezeiten stellt hohe Anforderungen an Software und Computer.

Ultrahochauflösendes Video liegt im Trend. Grosse 4K-Fernseher werden immer günstiger, OLED-Bildschirme für den ultimativen Bildgenuss stehen in den Startlöchern – und noch dieses Jahr soll auch das 4K-TV-Programmangebot endlich ins Rollen kommen.

Zur Bezeichnung 4K: In der Consumer-Welt wäre die korrekte Bezeichnung UHD-Video (Ultra-High-Definition) mit 3840 x 2160 Pixel Auflösung. «DCI 4K» steht genau genommen für die Kino-Auflösung von 4096 x 2160 Pixel. Wir übernehmen hier der Einfachheit halber die «4K»-Abkürzung aus der Werbung.

Mit aktuellen Camcordern, Fotokameras, Tablets und Smartphones kann man schon heute in 4K filmen. Der mobilen Generation genügt es meistens, kurze Videoschnipsel direkt auf dem Smartphone oder Tablet zusammenzupappen und  zu verbreiten. Dafür gibt es genügend Apps, die entweder schon auf den Geräten installiert sind oder von den jeweiligen App-Stores aufgespielt werden können.

Manche dieser Apps bringen Vorlagen mit, die nur noch mit Inhalten gefüllt werden müssen. Damit lassen sich erstaunlich professionell aussehende Videotrailer in kurzer Zeit auch unterwegs erstellen, inklusive Titel, Abspann und Musikuntermalung.

Grenzen setzen den mobilen Geräten vor allem der Speicherverbrauch bei 4K-Aufnahmen und die kleinen Bedienoberflächen. Bildgenauer Schnitt ist, wenn überhaupt vorgesehen, nur durch umständliche Fummelei auf dem Display möglich. Vor allem, wenn man nicht nur die Vorlagen mit vorgegebenen Effekten und Übergängen verwenden, sondern eigene Kreationen erstellen möchte.

Bei der Berechnung und für die Weitergabe der Filme schrauben die meisten Apps zudem die Auflösung herunter. Von der einstigen 4K-Videoqualität landen dann nur noch mickrige 640 x 352 Pixel im Speicher oder auf Facebook.

Abwarten oder investieren

Die Videobearbeitung funktioniert auf allen Plattformen. Für längere Projekte sind Notebook oder Desktop am besten geeignet.Die Videobearbeitung funktioniert auf allen Plattformen. Für längere Projekte sind Notebook oder Desktop am besten geeignet.

Sollen längere Sequenzen wie etwa Hochzeitsaufnahmen, Ferienerlebnisse, Kindergeburtstage oder die Aufnahmen aus der Action-Cam einigermassen zügig zu kompakten Filmen zusammengestellt werden, sind nach wie vor Notebook und Desktop-Computer die besten Werkzeuge dafür.

In der Videofilmer-Welt wiederholt es sich alle paar Jahre: Bessere Videoformate mit höherer Auflösung und meist noch neuem Speichermedium erobern den Markt. Will der ernsthafte Video-Amateur damit Schritt halten, ist er neben dem Kauf der Kamera auch noch gezwungen, in seine Schnitt-Hardware zu investieren und kräftig aufzurüsten.

Vor allem 4K-Video mit seiner viermal höheren Auflösung als Full-HD erzeugt enorme Datenmengen, die zur komfortablen Verarbeitung spezielle Anforderungen an Hard- und Software stellt. Nun ist aber nicht jeder Hobbyfilmer gewillt, sich dafür ein leistungsfähigeres Schnittsystem anzuschaffen.

Bevor wir uns deshalb den einzelnen Komponenten eines solchen Systems zuwenden, sollen einige grundlegenden Überlegungen gemacht und Alternativen zur Aufrüstung oder Neuanschaffung gezeigt werden.

Vorhandenes weiterhin nutzen

Läuft die Wiedergabe nicht flüssig, kann die Vorschau-Auflösung reduziert werden.Läuft die Wiedergabe nicht flüssig, kann die Vorschau-Auflösung reduziert werden.

Wer auf seinem Rechner bereits Full-HD-Videos bearbeitet, wird wahrscheinlich auch 4K-Aufnahmen damit abspielen können. Allerdings nicht ganz so zügig und ruckelfrei sowie auch nicht mit mehreren Spuren gleichzeitig. Einen Versuch ist es trotzdem Wert, besonders wenn das Programm schon 4K-Bearbeitung verspricht.

Dabei ist zu beachten, dass die Software auch neuere Codecs wie etwa Sonys XAVC-S oder H.265 HEVC unterstützt, wenn eine 4K-Video- oder Fotokamera mit diesen Codecs angeschafft wurde. Eventuell reicht dafür ein Software-Update des Schnittprogramms.

Wenn die Vorschau zu harzig ablaufen sollte, hilft es in vielen Fällen, die Auflösung zu reduzieren. Damit ist aber keine Bildkontrolle in bester Qualität mehr möglich, doch der Schnitt geht zügiger voran. Ist der Film fertig bearbeitet, erfolgt die Ausgabe wieder in 4K-Qualität.

Eine mögliche Fehlerquelle beinhaltet dieses Vorgehen jedoch. Es gibt Programme, die so konfigurierbar sind, dass sie bereits gespeicherte Vorschaudateien zur schnelleren Berechnung des Endprodukts übernehmen. Ist diese Einstellung aktiv, könnten Teile des fertigen Films in der verringerten Vorschauqualität erstellt werden.

Nicht immer ist eine Ausgabe in 4K-Qualität nötig. Längst nicht alle Zuschauer besitzen einen ultrahochauflösenden Bildschirm. Für viele ist nach wie vor eine DVD das Höchste der Video-Gefühle.

Die 4K-Videoaufnahmen können somit in niedriger Auflösung auf der vorhandenen Anlage bearbeitet werden. Dazu werden sie vorher mit kostenlos erhältlichen «Convertern» oder Videoumwandlern auf eine kleinere Auflösung heruntergerechnet und erst dann ins Schnittprogramm übernommen.

Bei mancher Schnittsoftware kann man diese oder eine ähnliche Funktion bereits beim Importieren der Aufnahmen auswählen, bei anderen ist sie als einzelne Anwendung im Paket vorhanden, wie etwa Media Encoder von Adobe.

Fix mit Proxy

Der Proxy-Videoschnitt oder das «Offline editing» ist in manchen Programmen integriert.Der Proxy-Videoschnitt oder das «Offline editing» ist in manchen Programmen integriert.

Eine weitere Möglichkeit ist der sogenannte Video-Proxyschnitt, manchmal auch als «Offline editing» bezeichnet. Dabei werden beim Import des 4K-Videomaterials kleinere Proxy-Filmdateien erzeugt, die dann im gesamten Bearbeitungsablauf genutzt werden.

Alle Schnitte, Titel und Effekte werden auf diese kleinen «Vorschaudateien» angewandt. Durch die geringeren Dateigrössen ist ein zügiges Vorwärtskommen möglich. Erst beim Export des fertig bearbeiteten Videos werden die kleinen Dateien durch die Originalversionen ersetzt und alle Bearbeitungen darauf übertragen.

Als Ergebnis erhält man damit auch auf nicht mehr ganz taufrischen Rechnern eine fertige Filmdatei in bester Videoqualität. Die Proxyfunktion ist in manchen Schnittprogrammen bereits integriert, zum Beispiel bei Magix Video oder Sony Vegas Pro.

Wo sie fehlt, kommt man mit «händischer» Ausführung weiter. Das Prinzip ist bei allen Programmen gleich, nur der Weg dazu ist unterschiedlich. So wird, wie weiter oben beschrieben, das 4K-Material in ein kleineres Format umgewandelt.

Mit diesen Proxy-Dateien erfolgt dann die eigentliche Bearbeitung im Schnittprogramm. Dann wird die Verknüpfung von der Zeitleiste (Timeline), in der der Schnitt stattgefunden hat, zu den Proxy-Daten gelöst und die Verbindung mit dem Original-4K-Material wiederhergestellt («Re-Linking»).

Die Nachteile der Proxy-Lösung: Je nach Computerleistung dauert diese «Übersetzung» beim Berechnen des Films in 4K-Auflösung natürlich seine Zeit. Und da beim Arbeiten mit Proxy-Daten keine Eins-zu-eins-Darstellung von Schärfe und Farben möglich ist, sind zum Beispiel diffizile Farbanpassungen nur erschwert vorzunehmen.

Neues Schnittsystem

Mobiler 4K-Videoschnitt bedeutet oft, dass beim Harddiskspeicher Kompromisse gemacht werden müssen.Mobiler 4K-Videoschnitt bedeutet oft, dass beim Harddiskspeicher Kompromisse gemacht werden müssen.

Videos in Standard- und Full-HD-Auflösung lassen sich heute auf fast jedem Rechner schneiden. Bei 4K-Aufnahmen wird es schon enger. Die Videodaten in Consumer-Geräten sind hochkomprimiert, und die Datenraten sind stark begrenzt. Sie liegen zwischen 60 und 150 Mbit/s. Zum Vergleich: Geräte aus der Profi-Liga arbeiten mit 600 und mehr Mbit/s.

Bei der Videobearbeitung müssen die Bilder aus diesen hochkomprimierten Codecs zeitaufwändig herausgenommen und umgerechnet werden. Die Schnittsoftware versucht dies zu beschleunigen, indem sie direkt auf vorhandene Soft- und Hardwareunterstützung zugreift.

Diese Beschleuniger können sich im Rechenprozessor (CPU) oder auf Zusatzkarten, z. B. Grafikkarten (GPU) befinden. Da nicht jede Schnittsoftware alle Möglichkeiten unterstützt, gibt es die unterschiedlichsten Kombinationen, um die Arbeit zu beschleunigen.

Wer sich für einen neuen Rechner interessiert, auf dem er 4K-Videos bearbeiten möchte, findet auf YouTube viele Vorschläge für den Zusammenbau des ultimativen Videoschnitt-Computers.

Manche High-End-Konfigurationen zielen auf den gewerblichen Bereich und schöpfen auch finanziell aus dem Vollen. Hier ist Zeit eben Geld. Für den Hobby-Cutter darf es ruhig eine Nummer kleiner und bezahlbar sein.

Als erstes sollte geklärt werden, ob man einen fixfertigen Rechner ab Stange kaufen oder sich sein System selber zusammenschrauben möchte. Wünscht man sich ein Notebook, ist Letzteres kaum möglich.

Die klassischen Arbeitsplatzrechner oder Desktops werden immer öfter durch Notebooks ersetzt. Sie erlauben den mobilen Videoschnitt und sind deshalb bei Outdoor-Filmern, Videojournalisten und YouTube-Fans beliebt.

Sie lassen sich jedoch nicht beliebig erweitern. Die interne Festplatte ist entweder zu klein (SSD), oder zu langsam für den 4K-Videoschnitt. Ein externes Laufwerk, auch zur Datensicherung, ist deshalb Pflicht. Schnelle Laufwerke (mit 7200 Umdrehungen) in 3.5-Zoll-Grösse benötigen eine separate Stromversorgung. Dadurch ist man wieder weniger flexibel und beweglich. Schnelle SSDs mit grosser Kapazität sind im Moment noch teuer.

Desktop-Geräte erlauben das Wiederverwenden bereits vorhandener Komponenten und lassen sich einfacher mit leistungsstärkerer Technik nachrüsten. So muss nicht alles gleichzeitig neu angeschafft werden.

Vorlieben und Kombinationen

Anstelle mehrerer externer USB-Festplatten benutzt man eine Docking-Station für interne Disks zur Archivierung.Anstelle mehrerer externer USB-Festplatten benutzt man eine Docking-Station für interne Disks zur Archivierung.

Ist man auf eine Software eingeschossen und kennt diese in- und auswendig, wird man ohne zwingende Gründe kaum umsteigen. Dasselbe gilt für die Entscheidung zwischen Mac- oder Windows-Plattform.

Die Kombination von Rechner und Software kann sich auf die Geschwindigkeit beim Videoschnitt auswirken. So ist zum Beispiel das MacBook Pro von Apple ein sehr leistungsfähiges Gerät, auf dem auch Adobes Schnittprogramm Premiere Pro läuft.

Da Premiere Pro erst zusammen mit einer Grafikkarte mit Nividia-Chip zur vollen Stärke aufläuft, bricht die Leistung besonders beim Videoexport auf einem MacBook ein, da dort dieser Chip fehlt. In diesem Fall ist man mit Final Cut Pro, dem Apple-eigenen Schnittprogramm, besser bedient.

Ähnliches gilt für den Rechnerchip, also die CPU. Einige Prozessoren unterstützen Intels Quick-Sync-Technologie, die unter anderem alle Formatumwandlungen extrem beschleunigt – sofern die Schnittsoftware darauf zugreifen kann. Aktuelle Programme mit dieser Möglichkeit sind zum Beispiel Edius 8 Pro und teilweise auch Cyberlinks PowerDirector 14.

Adobes Premiere Pro profitiert hingegen, wie bereits oben erwähnt, viel mehr von einer zusätzlichen Grafikkarte (GPU) mit einem aktuellen Nividia-Chipsatz. Dieser beschleunigt die Wiedergabe von komplexen Effekten oder den Export der fertigen Projekte.

Arbeitsspeicher (RAM) kann man nie genug haben. Mindestens 16 Gigabyte sind für eine zügige 4K-Bearbeitung zu empfehlen. Später kann bei Bedarf auf 32 Gigabyte erweitert werden, sofern dies die CPU und das Motherboard unterstützen.

Die riesigen Datenmengen des ultrahochauflösenden Videomaterials wollen sehr flott auf der Festplatte bewegt werden. Idealerweise benutzt man dazu getrennte Laufwerke. Betriebssystem und Schnittsoftware kommen auf die erste SSD, die Videodaten auf die zweite.

Je nach Budget und Datenaufkommen kann es aber günstiger sein, die Videodaten auf mehrere herkömmliche SATA-Platten auszulagern. Diese kosten weniger als SSDs und bringen im RAID-Verbund auch gehörig Leistung.

Wem bei all diesen technischen Ausdrücken der Schädel brummt, lässt sich seinen individuellen Videoschnittrechner am besten beim Fachhändler konfigurieren und zusammenbauen. Auf diese Weise hat man bei Problemen mit dem Gerät auch gleich einen Ansprechpartner.

Bildbetrachtung

Um die volle 4K-Videoqualität geniessen zu können, darf ein entsprechend ausgestatteter Bildschirm nicht fehlen. Dazu gehört auch ein Monitoranschluss auf dem Motherboard oder der Grafikkarte, der die 4K-Signale mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde (60p) zum Monitor leitet.

Ideal ist ein Bildschirm, der sowohl über HDMI als auch über DisplayPort verfügt. Der HDMI-Anschluss 1.4 unterstützt jedoch nur 4K-Video mit maximal 25p/30p, erst ab Version 2.0 gibt es 50p und 60p. Der DisplayPort hingegen zaubert ab Version 1.2 Bilder in 4K-Auflösung auf den Schirm.

Wer einen Laptop zum Schneiden in Betracht zieht, sollte auf ein Display mit mindestens Full-HD-Auflösung achten. Kleinere Abmessungen zeigen die Schaltflächen zu gross an, sodass man dauernd mit Umherschieben beschäftigt ist. Alternativ schliesst man einen zusätzlichen, grösseren Bildschirm am Notebook an.

Wer gar höchste Ansprüche an Farbkorrekturen stellt und seine Filme nicht nur fürs Internet produziert, kann sich eine spezielle Videoschnittkarte zulegen (zum Beispiel von Blackmagic). Sie ermöglicht neben der 8-Bit-sRGB-Vorschau auch eine 10-Bit-YUV-Vorschau am Broadcast-Referenzmonitor.

Vernünftig archivieren

Die Hersteller von M-Discs versprechen eine Haltbarkeit von mehreren hundert Jahren.Die Hersteller von M-Discs versprechen eine Haltbarkeit von mehreren hundert Jahren.

Damals im Magnetband-Zeitalter war es einfach. Die Rohaufnahmen und Master-Filme auf der Videokassette konnten zur Archivierung einfach in den Schrank gestellt werden. Einmal pro Jahr hin- und her spulen und damit hatte es sich.

Heute befinden sich die Originalaufnahmen auf verschiedenen Speichermedien mit meist noch unterschiedlichen und proprietären Formatierungen. Die Aufnahmen werden kopiert, und die teuren Datenträger wiederverwendet.

Neben den Originalaufnahmen wollen auch die fertigen Filme gesichert werden. Wer in 4K filmt, steht bald vor einem riesigen Videodatenberg. Um diesen abzubauen, sollte man sich überlegen, welche Aufnahmen man wirklich über eine längere Zeit aufbewahren möchte.

Vor allem bei längeren Anlässen wird gefilmt und gefilmt, um ja keinen wichtigen Moment zu verpassen. Dabei entsteht jede Menge Müll, den man gleich wieder löschen sollte. Manche Schnittsoftware hat auch eine Konsolidierungsfunktion. Dabei werden nur noch die im fertigen Film verwendeten Originalaufnahmen gespeichert.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das gesamte Rohmaterial in einer kleineren Auflösung zu speichern – etwa in Full-HD statt in 4K. Damit lässt sich viel Platz sparen.

Der zurzeit sinnvollste Weg, seine Videoprojekte zu sichern, ist der Einsatz von Festplatten. Wichtige Aufnahmen speichert man als Backup auf einer zweiten Platte. Diese sollte möglichst an einem anderen Ort aufbewahrt werden.

Wer nun nicht einen Stapel von externen USB-Festplatten horten will, kauft sich eine Dockingstation, in der sich Harddisks für den internen Gebrauch einstecken lassen. Damit spart man über längere Zeit auch noch einiges an Geld.

Die Festplatten sollte man in regelmässigen Jahresabständen am Computer anschliessen und laufen lassen. Denn bleiben sie über Jahre hinweg unbenutzt, können ihnen Stillstandsschäden den Garaus machen.

Für die Langzeitsicherung eignen sich CD, DVD oder Blu-ray weniger. Sie sind einfach noch zu wenig lange am Markt, als dass zuverlässige Aussagen über ihre Haltbarkeit möglich wären. Wer seine Fotos vor Jahren auf billige CD-Rs aus dem Wühlkorb im Warenhaus sicherte, wird sie heute kaum noch anschauen können.

Wer dennoch nicht auf die Scheiben verzichten möchte, sollte auf Markenware achten. Oder eine M-Disc ausprobieren. Einer solchen werden von den Herstellern wie z. B. Verbatim oder Ritek eine Haltbarkeit von mehreren hundert Jahren garantiert. Die M-Disc gibt es als DVD oder Blu-ray. Zum Schreiben benötigen sie einen M-Disc-kompatiblen Brenner. Lesen kann man sie auf normalen Laufwerken.

Die ab diesem Frühling erscheinenden Ultra-HD-Blu-ray-Discs bieten auf bis zu drei Informationsschichten eine Speicherkapazität von bis zu 100 GB. Damit wären sie eigentlich auch zur Speicherung von 4K-Videoaufnahmen geeignet. Doch in der Blu-ray Association spricht niemand von einer Disc zum Aufnehmen.