Klassische High-End-Zutaten
Doch gerade die Hardware-Bestückung des Bowers-&-Wilkins-Systems lässt aufhorchen. Im Polestar 3 arbeitet eines der aufwendigsten Audio-Systeme, die derzeit ab Werk erhältlich sind. Insgesamt 25 Lautsprecher sind so verteilt, dass sie nicht nur Pegel, sondern vor allem eine echte dreidimensionale Bühne erzeugen.
Der Tweeter on top ist ikonisch für Bowers & Wilkins im High-End-Bereich – nicht nur zu Hause, sondern auch im Polestar 3.Vier 25-Millimeter-Nautilus-Doppel-Dom-Hochtöner sitzen in den vorderen und hinteren Türen. Ein fünfter ist als «Tweeter on top» prominent mittig über dem Armaturenbrett positioniert. Dieser Center-Hochtöner ist nicht nur akustisch, sondern auch optisch ein Statement: Er greift bewusst die freistehenden Nautilus-Hochtöner der Bowers-&-Wilkins-Referenzlautsprecher auf. Die exponierte Platzierung minimiert frühe Reflexionen an der Windschutzscheibe und sorgt für eine präzise, fokussierte Abbildung direkt auf Ohrhöhe.
Im Mitteltonbereich kommen zwei 10-Zentimeter-Continuum-Treiber in den vorderen Türen zum Einsatz. Das aus der 800-D3-Serie bekannte Verbundmaterial reduziert Resonanzen und ermöglicht eine aussergewöhnlich saubere Stimm- und Instrumentenabbildung. Ergänzt werden sie mit fünf weiteren 8-Zentimeter-Continuum-Mitteltönern im Armaturenbrett, in den hinteren Türen und im Dachhimmel. Diese Verteilung stabilisiert die Bühne für alle Sitzplätze und verhindert tonale Einbrüche abseits des Fahrerplatzes.
Für die Höhenstaffelung bei Dolby Atmos sorgen vier 4-Zentimeter-Aluminium-Breitbandlautsprecher im Dach über Vorder- und Rücksitzen. Zusätzlich integrieren die vorderen Kopfstützen je zwei weitere 4-Zentimeter-Breitbänder. Sie erweitern das Surroundfeld, übernehmen aber auch gezielt Navigationshinweise und Warnsignale.
Im Dachhimmel heben Height-Speaker bei 3D-Klangwiedergabe die Bühne über das Armaturenbrett.Im Tieftonbereich betreibt Bowers & Wilkins erheblichen Aufwand: Vier 17-Zentimeter-Langhub-Woofer in den Türen bilden das Grundfundament. Ergänzt wird dieses durch einen 25-Zentimeter-Neodym-Tieftöner im sogenannten Fresh-Air-Subwoofer im Heck. Das an die Aussenluft gekoppelte Bassmodul bleibt akustisch nicht ortbar. Selbst von der Rückbank aus scheint die Bühne stabil über dem Armaturenbrett zu entstehen.
Die gesamte Anlage wird von einem 25-Kanal-Verstärker mit 1610 Watt Leistung versorgt, der im Kofferraum untergebracht ist. Die Integration verantwortet Harman Automotive – wie auch bei den Bowers-&-Wilkins-Systemen in Volvo, Maserati oder McLaren. Seit kurzem gehört sogar der gesamte britische Lautsprecher-Spezialist zum Harman-Konzern.
Auch im Fond betrieb Polestar mit Bowers & Wilkins zünftigen Klangaufwand.
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