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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
5. Mai 2003
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Kurt Gerstein (Ulrich Tukur), Chemiker und Offizier der SS, beschafft das Zyklon B für die Vergasung der Juden in den Konzentrationslagern. Gleichzeitig versucht er, die Massenvernichtung zu stoppen.

Als Mitglied der SS und Verantwortlicher für die Transporte des Zyklon B hat er Möglichkeiten, die Tötungsmaschinerie zu verlangsamen, macht sich aber gleichzeitig auch mitschuldig an den Morden.

Als gläubiger Katholoik versucht er mit Hilfe des Jesuitenpaters Riccardo Fontana (Mathieu Kassowitz), Papst Pius XII. auf die Greuel aufmerksam zu machen.

Dieser soll das Tun der Nazis öffentlich anprangern, unterlässt es jedoch aus diplomatischen Überlegungen. Der Stellvertreter Gottes unternimmt nichts.

Der Film basiert auf einem Theaterstück von Rolf Hochhuth, der historisches Material verarbeitet hat. Costa-Garvas macht daraus einen eindringlichen Film, der mit subtilen gestalterischen Mitteln und aufwühlender Musik von Anfang bis Ende fesselt.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Die Klavierspielerin
Orginaltitel:
La Pianiste
Herkunft:
Frankreich
Label:
Warner Home Video
Jahr:
2001
Regie:
Michael Haneke
Darsteller:
Isabelle Huppert, Annie Girardot, Benoît Magimel, Susanne Lothar, Anna Sigalevitch, Udo Samel, Cornelia Köndgen u.a.
Code:
2
Sprache:
frasnzösich, deutsch, italienisch
Genre:
Drama
Untertitel:
-
Ausstattung:
Postsynchronisation, Gespräche, Trailer
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Preis:
29.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb