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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
25. Oktober 2004
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Dem umstrittenen Präsidenten George W. Bush haben die Ereignisse vom 9. September 2001 eher genutzt als geschadet - und die Bush-Administration scheint bei der Aufklärung des Anschlages wenig auf widersprüchliche Details aus zu sein.

Widersprüchlich etwa ist der Umstand, dass die Familie Bin Laden, mit der die Familie Bush enge geschäftliche Beziehungen unterhält, wenige Tage nach dem Attentat die USA per Flugzeug verlassen durfte, obwohl ein generelles Flugverbot erlassen wurde.

Aufschlussreich ist der Einblick in die Innenpolitik, die die Terrorangst schürt und für ihre Zwecke nutzt, während das Öl - und damit das Geld - weiter sprudelt.

Michael Moore präsentiert eine Unmenge Fakten und einmalige Bilder. Geschickt montiert und mit einer gehörigen Portion Emotionen versehen, schafft es Moore's Film, Bush und seine Motivationen für den Krieg im Irak zu demontieren.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Fahrenheit 9/11
Herkunft:
USA
Label:
Frenetic
Jahr:
2004
Regie:
Michael Moore
Darsteller:
Dokumentar
Code:
2
Sprache:
englisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
deutsch, französisch
Ausstattung:
2 DVDs
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Doby Digital 2.0
Bildwertung:
7
Tonwertung:
6
Preis:
24.8
Bezugsquellen
Wettbewerb