15. Dezember 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
31. März 2003
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Der Film begleitet vier Salzmänner mit ihrer Karawane von über hundert Yaks auf ihrer Reise von ihrem Wohnsitz auf 4500 m Höhe zum Salzsee. Von dieser Reise werden sie erst nach etwa drei Monaten zurückkehren.

Unterwegs übernimmt jeder eine bestimmte Rolle: einer ist Margen, die 'alte Mutter', einer Pargen, der 'alte Vater', einer Zopön, der 'Herr der Tiere', und einer Bopsa, der 'Neuling', der durch ein Initiations-Ritual in die Gemeinschaft der Salzmänner aufgenommen wird. Frauen dürfen nicht zum Salzsee.

"Salz ist unser Leben" bekundet ein Tibeter in dem eindrucksvollen, mit grossem Einfühlungsvermögen realisierten Filmporträt. Nach jahrelanger Recherche war es ein Glücksfall, die jetzt im Film porträtierten Salzmänner zu finden und ihr Vertrauen zu gewinnen für das Anliegen, gemeinsam mit ihnen ihre bedrohte Tradition zu dokumentieren.

Die Bildqualität ist - gemessen an Filmbildern - nicht optimal. In dunklen Partien fehlt es an Durchzeichnung. Bei Kamerabewegungen zieht das Bild immer wieder nach.

Die Aufnahmen in Tibet erfolgten mit einem MiniDV-Camcorder und wurden anschliessend fürs Kino auf 35 mm-Film aufgeblasen.

Dezent sind der O-Ton und Musik eingesetzt. Immer wieder kommen die Salzmänner im Original zu Wort.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Die Salzmänner von Tibet
Orginaltitel:
Die Salzmänner von Tibet
Herkunft:
CH/D
Label:
Warner
Jahr:
1997
Regie:
Ulrike Koch
Darsteller:
anonym
Code:
2
Sprache:
tibetisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
deutsch, englisch, spanisch, französisch, holländisch
Bildformat:
1,85:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
6
Tonwertung:
7
Preis:
37.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb