16. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
29. August 2005
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Sie hocken in den Schützengräben, die Schulabgänger.

Zu Hause ein Vater, der stolz ist, dass sein Sohn dem Kaiser dienen darf und eine Mutter, die sich um das Leben des Jungen sorgt.

Sie werden mit Artillerie beschossen, von Soldaten angegriffen, machen einen Ausfall.

Einige deutsche Soldaten sind tot oder verwundet, einige französische Soldaten sind tot oder verwundet.

Am nächsten Tag wiederholt sich dasselbe in umgekehrter Reihenfolge.

Gelegentlich gibt's ein paar Tage Urlaub hinter der Frontlinie.

Zweieinhalb Stunden dauert der Director's Cut des Films nach dem Roman von Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues.

Zweieinhalb Stunden voll drastischen Spekatakels in Bild und Ton. Mit Sinnlosigkeiten und mörderischem Horror.

Und immer wieder: Es sind Menschen, junge Menschen, die da hingeschlachtet werden für einen Grund, den im Schützengraben niemand kennt.

Die Soldaten sollen ihn auch nicht kennen. Sie könnten ja entdecken, dass es um den Vorteil der Generäle geht.

Der Antikriegsfilm beeindruckt über seine ganze Länge, auch wenn das Bild immer wieder Schwächen zeigt und der Ton mono ist.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Im Westen nichts Neues
Herkunft:
USA
Label:
Concorde
Jahr:
1980
Regie:
Delbert Mann
Darsteller:
Richard Thomas, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Ian Holm, Patricia Neal, Paul Mark Elliott, David Bradley
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Drama
Untertitel:
deutsch
Ausstattung:
-
Bildformat:
1,78:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 1.0
Bildwertung:
7
Tonwertung:
6
Preis:
26.8
Bezugsquellen
Wettbewerb