22. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
6. Februar 2003
Drucken
Teilen mit Twitter
Rachel Newman schreckt vor nichts zurück, wenn es darum geht, ihre Karriere voranzubringen. Sie möchte zum FBI, um Serienmördern das Handwerk zu legen.

Auf dem College haben auch andere diesen Traum. Also werden sie von Rachel kurzerhand umgebracht. Neun Morde sind es bis zum Schluss, und keiner hat Eindruck gemacht. Alles gelang spielend, auch das Beseitigen der Leichen. Es sieht mehr nach einem Schülerinnenstreich aus.

Wie es sich für einen Collegefilm gehört: Es kommen darin viele junge Leute vor. Sie scheinen alle in derselben Lektion der Schauspielklasse zu stecken. Der Augenaufschlag und das Stirnrunzeln, mit denen Interesse oder Emotionen ausgedrückt werden, sind sich so ähnlich, dass man Noten verteilen möchte.

Einige Komplikationen der Geschichte entstehen nur deshalb, weil Rachel Newman zum Psychiater geht. Dies geschieht aber völlig unmotiviert. Alles in allem: ziemlich konstruiert.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
Orginaltitel:
Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
Herkunft:
Schweiz, Deutschland, Österreich
Label:
Warner Home Video
Jahr:
1999
Regie:
Daniel Schmid
Darsteller:
Elena Panova, Ulrich Noethen, Geraldine Chaplin, Martin Benrath, Marina Confalone u.a.
Code:
2
Sprache:
deutsch, französisch
Genre:
Komödie
Untertitel:
französisch, italienisch, englisch
Ausstattung:
Trailer, "Un plan par ci, un plan par là" von Daniel Schmid, 4 Chansons, Cast & Crew
Bildformat:
1,85:1 –16:9
Tonformat:
Dolby Surround
Bildwertung:
7
Tonwertung:
6
Preis:
49
Bezugsquellen
Wettbewerb