17. November 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
20. Januar 2004
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Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser – Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet.

Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht.

Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten.

Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, dem Wohnort Goldsworthys, in dem der Künstler und sein Werk tief verwurzelt sind.

Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen.

Ein ruhiger Film mit kräftigen und poetischen Bildern der Natur. Mit Musik von Fred Frith.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Rivers and Tides
Orginaltitel:
Rivers and Tides
Herkunft:
Deutschland
Label:
Looknow
Jahr:
2001
Regie:
Thomas Riedelsheimer
Darsteller:
Andy Goldsworthy
Code:
2
Sprache:
englisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
deutsch, französisch
Ausstattung:
Fotogalerie, Liste der Kunstwerke
Bildformat:
16:9
Tonformat:
Dolby Digital 2.0
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Preis:
39.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb