18. August 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
13. Januar 2003
Drucken
Teilen mit Twitter
Der Film basiert auf einem Tatsachenroman von Josef Martin Bauer. Er erzählt die Geschichte eines deutschen Soldaten, der nach dem 2. Weltkrieg aus russischer Kriegsgefangenschaft flieht.

Meist zu Fuss, aber auch im Boot oder in Eisenbahnwagen, legt er auf seiner Flucht aus dem eiskalten Sibirien mehr als 14 000 km zurück, bis er 1952 seine Familie wieder sieht.

Der Film ist von Anfang bis Schluss packend. Der Transport der Kriegsgefangenen nach Sibirien und die mörderischen Haftbedingungen in Nässe und Kälte zeigen die Hoffnungslosigkeit, in der sich Clemens Forell befindet, drastisch auf.

Seine gewagte Flucht und die unerbittliche Verfolgung durch einen Lageroffizier halten die Spannung während des über 2-stündigen Films aufrecht.

Dabei ist der Film auch sinnlich ein Genuss. Grossartige Landschaftsaufnahmen und ein ringsum hörbarer Wind tragen die Kälte des sibirischen Winters förmlich in die gute Stube.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Der schwarze Falke
Orginaltitel:
The Searchers
Herkunft:
USA
Label:
Warner Home Video
Jahr:
1956
Regie:
John Ford
Darsteller:
John Wayne, Jefrey Hunter, Vera Miles, Ward Bond, Natalie Wood u.a.
Code:
2
Sprache:
englisch, deutsch, spanisch
Genre:
Drama
Untertitel:
englisch, deutsch, spanisch, tschechisch, dänisch, hebräisch, griechisch, französisch, kroatisch, isländisch
Ausstattung:
Making of, Interview mit Natalie Wood, Interview mit Jeffrey Hunter, Monument Valley, Trailer
Bildformat:
Seite A 4:3, Seite B 16:9 – 1,85:1
Tonformat:
Dolby Digital Mono
Bildwertung:
6
Tonwertung:
5
Preis:
49
Bezugsquellen
Wettbewerb