17. November 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
17. Februar 2003
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Viele haben sie schon gesehen, die engelsgleichen Gestalten. Sind es aber nicht eher Insekten, Motten, die den Tod verkünden? Denn immer ist der Tod in der Nähe, wenn sie auftauchen.

Sie sollen auf Höhlenmalereien zu finden sein und in allen Kulturen. Und sie machen Prophezeihungen. Auch John Klein (Richard Gere) sieht sie. Auf seinem Weg zur Arbeit verschlägt es ihn unerklärlicherweise nach Point Pleasant, wo der Mottenmann ebenfalls regelmässig auftaucht. Zusammen mit der Polizistin Connie Mills (Laura Linney) geht er dem Phänomen auf die Spur.

Der Film läuft unter der Bezeichnung "Mystery-Thriller". Aber spannend ist er nicht wirklich, dazu gibt es zu viel hin und her und werweisen in der Geschichte.

Aber er geht in seiner Darstellung des Unheimlichen und Bedrohlichen unter die Haut. Bild und Ton tragen gleichermassen dazu bei mit eindringlicher Kameraführung, bedrohlichen Szenen in der Dunkelheit, schnellen Schnitten und Fehlfarben einerseits und einer herausragenden, stark elektronisch-lastigen Musik andererseits. Die Katastrophe zum Schluss des Films ist auch für Surround-Sound-Fans ein Hörgenuss. Allerdings dürfte der Tiefstbass durchwegs eindrücklicher sein.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Woodstock – Director’s Cut
Orginaltitel:
Woodstock – Director’s Cut
Herkunft:
USA
Label:
Warner Home Video
Jahr:
1970
Regie:
Michael Wadleigh
Darsteller:
Joan Baez, Canned Heat, Joe Cocker & The Grease Band, Country Joe McDonald, Country Joe & The Fish, Crosby, Stills and Nash, Arl
Code:
2
Sprache:
englisch
Genre:
Dokumentar
Untertitel:
keine
Ausstattung:
keine
Bildformat:
von 1,33:1 (4:3) bis 2,36:
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
6
Tonwertung:
5
Preis:
49.000000
Bezugsquellen
Wettbewerb