12. Dezember 2018 | seit 1999
FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
12. Dezember 2005
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Die Leute von Gschaid und von Millsdorf, zwei Dörfern hoch oben in den Bergen, vertragen sich nicht.

Doch Susanne und Sebastian - sie aus Millsdorf und er aus Gschaid - verlieben sich und heiraten trotz Schwierigkeiten.

Nun aber fängt der soziale Druck erst richtig an, bis die Familie mit mittlerweile zwei Kindern sich trennt und die Mutter zurück nach Millsdorf geht.

Um die Mutter besuchen zu können, müssen die Kinder eine stundenlange Wanderung durch die verschneiten Berge unternehmen.

Dabei suchen sie einen Kristall, der der Sage nach die Beziehung wieder kitten soll.

Sie finden ihn auch, verlaufen sich aber in den Bergen.

Und plötzlich vergessen die Bewohnerinnen und Bewohner beider Dörfer ihren Hass und gehen gemeinsam auf die Suche.

Sie finden die Kinder, als eben die Kirchenglocken im Tal das Weihnachtsfest einläuten und knieen ergriffen nieder.

"Bergkristall" ist die Verfilmung der gleichnamigen Novelle von Adalbert Stifter.

Wo Stifter mit Langeweile zu brillieren vermag, setzt Regisseur Joseph Vilsmaier auf Kitsch, was dem Flm auch nicht auf die Beine hilft.

Hölzerne Dialoge und völlig fehlende Psychologie tun das Übrige, um keine Stimmung aufkommen zu lassen.

Einzig die Landschaftsaufnahmen sind eine Genuss für Bergfreunde.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Bergkristall
Herkunft:
Deutschland
Label:
Concorde
Jahr:
2005
Regie:
Josph Vilsmaier
Darsteller:
Dana Vavrova, Max Tidof, Herbert Knaup, Katja Rieman, Daniel Morgenroth, Christian Nickel
Code:
2
Sprache:
deutsch
Genre:
Drama
Untertitel:
-
Ausstattung:
Making of, nicht verwendete Szenen, Das Gehiemnis des Bergkristalls, Besetzung/Stab, Trailer
Bildformat:
2,35:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0, dts
Bildwertung:
8
Tonwertung:
7
Preis:
29.8
Bezugsquellen
Wettbewerb