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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
31. Januar 2011
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Die Bezeichnung Bose AE2 sagt auf den ersten Blick nicht besonders viel aus. Kein wohlklingender Name, sondern eine Kurzzusammenfassung der Eigenschaften des Kopfhörers. Dabei steht „AE" für Around-Ear und die „2" für die neue, überarbeitete Version.

In einer erstaunlich flachen und leichten Verpackung wird der AE2 geliefert. Den Kopfhörer aus der verschweissten Plastikhülle zu entnehmen, ist indes ohne Werkzeug praktisch unmöglich. Beim Zerschneiden des Kunststoffes sollte behutsam vorgegangen werden, um weder den filigranen Kopfhörer noch sich selbst durch die splitternden Plastikteile zu verletzen. Ist diese Hürde überwunden, so fällt einem das Gewicht oder besser die „Leichtigkeit" des AE2 sofort auf. Ein Hauptkriterium für den Tragekomfort.

Angenehm

Der Bose AE2 gehört zur Gattung der ohrumschliessenden Kopfhörer. Für viele Anwender ein Muss, um über mehrere Stunden ohne lästigen Druck Musik geniessen zu können. Die geschlossene Bauart ermöglicht ein Verwenden im öffentlichen Bereich, ohne dass dabei Personen in der Nähe zum Mithören genötigt werden. Der Anpressdruck ist minimal aber trotzdem genügend, um die Muscheln an den Kopf zu pressen. Dies wirkt sehr angenehm. Die ultraweiche Ohrpolsterung schmiegt sich perfekt an und sorgt für eine exzellente Dämpfung der Umgebungsgeräusche. Das Kopfband ist mit derselben weichen Polsterung ausgestattet und macht es so kaum spürbar. Ein nettes Feature, welches sich immer mehr etabliert, ist das austauschbare Kabel und der schlanke Klinkenstecker. Problemlos kann der AE2 so auch an Geräte angeschlossen werden, welche über vertiefte Anschlussbuchsen verfügen. Um unterwegs Platz zu sparen, kann der Bose AE2 zusammengefaltet werden. Farblich gesellt sich der AE2 zu seinen Verwandten der Triport-Serie. Das schnörkellose Design gefällt und strahlt die für Bose typische Sachlichkeit aus.
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