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Diese aussergewöhnliche spiegellose Sony Alpha 7R in ihrem optisch schlichten Retrodesign-Gehäuse aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung erinnert an hochwertige analoge SLR-Modelle aus den späten 70er-Jahren.
Diese aussergewöhnliche spiegellose Sony Alpha 7R in ihrem optisch schlichten Retrodesign-Gehäuse aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung erinnert an hochwertige analoge SLR-Modelle aus den späten 70er-Jahren.
Der exquisite 35-mm-Kleinbildsensor (Exmor-KB-CMOS) in der Alpha 7R hat ganze 36 Megapixel Auflösung und zudem kein optisches Tiefpassfilter vorgeschaltet. Das bringt Auflösung pur, macht die Systemkamera aber auch für Moiré-Bildstörungen anfälliger.
Der exquisite 35-mm-Kleinbildsensor (Exmor-KB-CMOS) in der Alpha 7R hat ganze 36 Megapixel Auflösung und zudem kein optisches Tiefpassfilter vorgeschaltet. Das bringt Auflösung pur, macht die Systemkamera aber auch für Moiré-Bildstörungen anfälliger.
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Publikationsdatum
14. April 2014
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MEDIEN

Sony hat ihr gesamtes neues Sortiment an Wechselobjektiv-Systemkameras mit A- und E-Bajonettanschluss einheitlich in „Alpha“ umbenannt und qualitativ erweitert. Die spiegellose NEX-Familie wird durch die spiegellosen Alpha-Modelle A3000, A5000 und A6000 abgelöst. Das sind alles sehr kompakte Konstruktionen mit APS-C-Sensoren und E-Bajonett.

Hinzu gekommen ist auch eine neue spiegellose Alpha-Topmodell-Linie mit KB-Vollformat-Sensoren – im kompakten analogen Spiegelreflex-Retro-Outfit der späten 70er-Jahre. Der Start erfolgte mit zwei zumindest äusserlich baugleichen Alpha-KB-Modellen, der A7 mit 24 Megapixel-Sensor und der von uns getesteten A7R mit 36 Megapixeln.

Diese Modellpolitik bei spiegellosen Systemkameras hat zuvor schon Olympus eingeschlagen: Die PEN-Familie für Kompaktkamera-Umsteiger und die Retrodesign-OM-D-Linie für die noch ambitionierteren Fotoamateure. Beide mit (kleineren) Four-Thirds-Bildsensoren bestückt.

Im Gegensatz zu Olympus setzt Sony bei ihren zwei spiegellosen Alpha-Familien jedoch auf zwei unterschiedlich grosse Bildsensoren: APS-C sowie KB-Vollformat. Damit verbunden sind auch zwei unterschiedlich ausgelegte Objektiv-Familien, mit kompatiblem E-Bajonett.

Da nun alle Spiegellosen bei Sony das bisherige E-Bajonett (E-Mount) der NEX-Modelle nutzen, können alle bereits vorhandenen E-Objektive direkt eingesetzt werden. Allerdings schalten die neuen KB-Vollformat-Alphas dann auf das kleinere APS-C-Format um. Die Auflösung sinkt entsprechend.

Hinzu kommt eine hochwertige neue FE-Objektiv-Reihe mit E-Bajonett, die speziell für das grössere KB-Format gerechnet wurde. Zu Beginn gibt es da nur fünf verschiedene Brennweiten. Bis hier die FE-Auswahl genügend gross ist, lassen sich die Vollformat-A-Objektive über den neuen Vollformat-E-Adapter auch an der spiegellosen A7 und A7R nutzen.

Die von uns getestete Alpha 7R hat als erst zweites Topmodell nach der Nikon D800E einen 36-Megapixel-KB-Sensor ohne optischen Tiefpassfilter. Das stellt die Kamera-Elektronik wie auch alle Objektive vor grosse Herausforderungen.

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