17. Dezember 2017 | seit 1999
TESTBERICHT
Seite 1 / 2
ARTIKEL
Publikationsdatum
22. November 2010
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter
Aktive Lautsprecher, also Lautsprecherboxen mit integriertem (und somit optimiertem) Endverstärker sind im Consumer-Preissegment eher selten. Umsomehr war ich skeptisch-gespannt auf die «kompakten, aktiven Desktop-Monitore», die ich zum Test erhalten sollte.

Erster Eindruck

Produkte der Firma ELAC kenne ich schon seit meinen Studentenjahren, als ich meine ersten Audiosporen im Radiostudio Bern abverdiente. Kein Wunder, wurde die Firma doch 1926 gegründet. So hatte ich denn auch ein gewisses Vorurteil in Richtung «altehrwürdig konservativ».
Zudem erwartete ich ein eher leichtes Paket, da es sich ja um «Desktop Monitörchen» handeln sollte, ideal auch als Computerlautsprecher.

Meine Vorurteil behafteten Erwartungen durfte ich schnell revidieren, als ich die schmucken Boxen dem über 18 kg schweren Paket entnahm: Die vorbildlich gefertigten AM 150 - mein Testpaar in weissem Seidenglanzlack - liessen mein Testerherz sofort höher schlagen.

Ausstattung

Geliefert werden die AM 150 mit je einem Netzkabel, zwei mono
Cinch-Kabel und einem Adapterkabel (Stereo-Miniklinke auf 2
Cinchbuchsen). Ein Blick auf die Anschlusseite zeigt jedoch, dass die
ELAC Boxen enorm vielseitig eingesetzt werden können.

Alle Anschlüsse sowie der Netzschalter befinden sich auf der Rückseite.

Analoge Eingänge gibt's symmetrisch als XLR und Klinke, sowie asymmetrisch als Cinch. Und dazu kommen noch digitale Eingänge sowohl im AES/EBU als auch im S/PDIF Format. Da der digitale Datenstrom beide Stereokanäle umfasst, muss man mit einem Schiebeschalter den wiederzugebenden Kanal wählen. Eine S/PDIF thru Buchse ermöglicht die Weiterführung des digitalen Stereosignals zur zweiten Box.

Mit einem Schiebeschalter wählt man den analogen oder digitalen Eingang. Gleich daneben finden wir den Gesamtlautstärkeregler.

Nun folgen noch drei Wahlschalter für Klanganpassungen, die abhängig von der Aufstellung der Boxen sowie dem persönlichen Geschmack eingestellt werden können: Mit dem Shelving Filter «Acoustic Space» kann man den Bassbereich -2dB oder -4dB absenken, «HF Trim» beeinflusst die Höhen um ±2dB während der «LF Cutoff» Schalter alle Frequenzen unterhalb 80 Hz resp. 100 Hz absenkt.

Weiter unten findet man die abgesicherte Netzkabelbuchse und den Netzspannungswahlschalter, sowie den Netzschalter (die detaillierten technischen Daten und Abmessungen sind am Schluss dieses Berichts aufgeführt).

Übersicht zu diesem Artikel
Seite 1:
Seite 2:
Wettbewerb