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Publikationsdatum
3. März 2014
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MEDIEN

Die neue digitale Spiegelreflex-Systemkamera D3300 von Nikon soll das beinah zwei Jahre alten Vorgänger- und DSLR-EinsteigermodellsD3200 ablösen. Das griffige Gehäuse ist nochmals etwas kompakter und leichter geworden. Mit Akku und Speicherkarte wiegt es gerade mal 460 Gramm. Das ebenfalls neue und deutlich schlankere DX-Kitobjektiv, ein 3-fach-Zoom mit optischem Bildstabilisator, wiegt nur noch knapp 200 Gramm und trägt seinen Teil zur Kompaktheit bei.

Der neue 24 Megapixel auflösende CMOS-Sensor im Nikon-DX-Format (APS-C-Klasse) besitzt zwar nominell dieselbe Pixelanzahl wie schon sein Vorgänger in der D3200. Der neue Sensor kommt jedoch ohne optisches Tiefpassfilter aus, das Fotos leicht weich zeichnet, um den sogenannten Moiré-Effekt zu verhindern. In der Praxis kann das eine etwa um 10 Prozent höhere Auflösung bewirken. Die D3300 folgt damit den teureren Modellen D5300 und D800E.

Auch der leistungsstärkere Bildprozessor (Expeed 4) dürfte seinen Beitrag zur gesteigerten Bildqualität leisten. Die maximale Empfindlichkeit im Automatik-Modus liegt neu bei ISO 12'800. Sie lässt sich manuell gar auf ISO 25’600 erweitern.

Der klassische DSLR-Autofokus arbeitet weiterhin mit 11 Messsensoren, darunter aber nur einem Kreuzsensor in der Mitte. Für eine zuverlässige Belichtungsmessung sowie Unterstützung des Tracking-AF bei der Motiv-Verfolgung dient der Belichtungsmesser, der mit einem 420 Pixel RGB-Sensor arbeitet.

Im Live-View-Modus verwendet die Nikon hingegen einen Bildsensor-basierten Autofokus, wie die meisten anderen DSLR-Modelle sowie alle spiegellosen Kameras auch.

Video zeichnet die D3300 bei Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) neu mit maximal 50 bis 60 Vollbildern pro Sekunde auf. Für Tonaufnahmen gibt es im Gehäuse nur ein Monomikrofon. Ein Stereo-Mikrofonanschluss, beispielsweise für das Nikon ME-1, ist zusätzlich vorhanden.

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