16. Dezember 2017 | seit 1999
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17. November 2017
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Als die TV-Geräte immer grösser, besser und flacher wurden, blieb der Sound auf der Strecke. Dann kamen die Soundbars, um dieses Problem zu lösen, und bald darauf konnten sie mehr als nur Fernseh- und Filmton. Sie konnten auch Musik und Radio und überhaupt alles. Der Markt der Soundbars ist gigantisch geworden.

Meistens nutzen ihre Hersteller die verfügbare Breite, und die ist so breit wie die immer breiteren TV-Geräte. Teufel bringt mit dem Cinebar One einen ultrakompakten Soundbar auf den Markt und er erweist sich als Wolf im Schafspelz. Man muss einiges bieten, um auf dem Soundbar-Markt die Gemüter zu bewegen. Doch das scheint mit einiger Sicherheit zu gelingen.

Bevor wir zum Kleingedruckten übergehen, noch eine Bemerkung zum Design: Wenn man den Cinebar One aus der Nähe betrachtet und in Händen wiegt, dann könnte man auf den Gedanken kommen, dass da auch ein anderes Label als «Teufel» drauf sein könnte. Eines von sehr profilierten Design-Audio-Spezialisten mit abweichenden Preisvorstellungen.

Apropos Preis: Cinebar One kostet 289 CHF und Cinebar ONE+ mit einem zusätzlichen WiFi-Subwoofer 399 CHF. Man kriegt den Sub also für nur 110 Stutz mehr dazu. Da wird uns schwindlig, selbst wenn man sich bis zur Auslieferung noch bis Mitte November gedulden muss.

avguide.ch meint

Wir haben Cinebar One ohne den Subbass bei Teufel in Berlin kurz gehört und sind von der Klangqualität und Energie dieses Soundbar-Winzlings echt begeistert.

Cinebar One ist also ein ultrakompakter 2.0-Soundbar mit optionalem WiFi-Subwoofer (mit 6.5-Zoll-Treiber) und damit dann auch 2.1. Cinebar One verfügt über vier aktive High-Performance-Treiber, jeder mit eigener Endstufe für hohe Pegel und beste Sprachverständlichkeit. Das Soundsystem basiert auf der Dynamore-Ultra-Technologie, die eigens für Teufel entwickelt wurde. Die beiden seitlichen Treiber, Side-Firing Speaker genannt, sind für den virtuellen Surround Sound verantwortlich.

Der kleine Soundbar ist für kleine bis mittlere Räume bis 20 m2 ausgelegt und klingt dort wahrhaft gigantisch, und er ist aufgrund seiner kleinen Abmessungen breit einsetzbar. Passt also auch zu einem PC-Monitor beim Gamen. Zudem kann er auch an die Wand geschraubt werden.

Das Nutzungsprogramm ist vollständig: Dolby Digital für TV, Bluetooth 4.0 aptX für kabelloses Musikhören, HDMI mit CEC und ARC für TV über die TV-Fernbedienung und USB-Interface für den PC/Mac als Musikquelle. Die gewählte Quelle wird mit farbigen LEDs angezeigt. Die Farben muss man sich halt merken.

Wir haben ihn bereits kurz gehört und waren beeindruckt. Einen ausführlichen Test bringen wir demnächst.

Cinebar One+ mit Subwoofer: Der Subwoofer-Aufpreis beträgt weniger als 30%.
Das überzeugend vollständige Anschlussfeld des Cinebar One.
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