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Publikationsdatum
8. Juli 2016
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Kälteresistent bis zu minus zehn Grad, spritzwasser- und staubgeschützt: Das Gehäuse der neuen spiegellosen Premium-Systemkamera X-T2 von Fujifilm verträgt einiges und erinnert mit ihrem Design an traditionelle Kameras.

Ein X-Trans-CMOS-III-Sensor mit 24,3 Megapixeln, ein grosser OLED-Sucher und ein im Vergleich zur X-T1 deutlich schneller arbeitender Präzisions-Autofokus sind die Highlights des neuen Modells. Gleich geblieben sind das praktisch orientierte Design und eine sehr kompakte Kamera, für die eine Vielzahl von Objektiven bereitsteht.

Die X-T2 kombiniert die von Fujifilm entwickelte Sensor- und Prozessor-Technologie mit den Fujinon-Objektiven und verspricht dadurch eine brillante Bildqualität mit authentischer Farbwiedergabe.

Der Autofokus und der grosse elektronische Sucher wurden wesentlich verbessert. Damit soll es nun noch einfacher werden, sich bewegende Motive auch bei schwierigen Bedingungen optimal aufzunehmen, wie z. B. bei der Sport- oder Tierfotografie.

Erstmals mit 4K-Video

Die X-T2 unterstützt als erste Kamera der Fujifilm-X-Serie die Aufzeichnung von Videos in 4K. Die Filmsimulationsmodi, die für Fotos genutzt werden können, sind auch bei der Aufnahme von Videos verfügbar. Professionelle Videos sollen so ganz einfach erstellt werden können.

Um eine optimale Video-Qualität zu erreichen, nimmt die X-T2 für 4K-Videos (3840 x 2160) die 1,8-fache Menge der benötigten Informationen auf ("Over-Sampling"). Für Full-HD-Videos (1920 x 1080) sogar das 2,4-Fache.

Bei beiden Auflösungen wird die hohe Bitrate von 100 Mbit/s unterstützt. Dadurch werden hochauflösende Aufnahmen mit wenig Moiré und minimalen Kompressionsartefakten erzielt.

Klassisches Design mit Schwenkdisplay: Fünf mechanische Wahlräder oben, je ein Einstellrad auf der Vorder- und auf der Rückseite und sechs frei belegbare Funktionstasten ermöglichen eine intuitive Bedienung.

Das klassische Design der X-T2 mit ihrem zentral positionierten elektronischen Sucher erfreute sich seit der Einführung des Vorgängermodells X-T1 im Jahr 2014 einer sehr grossen Beliebtheit. Die Bedienung der Kamera erfolgt dabei ganz intuitiv über die mechanischen Wahlräder. Diese sind ergonomisch günstig platziert und im Vergleich zur X-T1 jetzt leicht erhöht.

Der Fotograf kann die Einstellungen ändern, ohne das Auge vom Sucher nehmen zu müssen. Sechs individuell belegbare Funktionstasten und Einstellräder vorne und hinten versprechen eine einfache und direkte Bedienung. Über den neuen Fokus-Hebel auf der Kamerarückseite lässt sich nun der gewünschte Fokuspunkt sehr schnell auswählen.

Die wesentlichen Merkmale der Fujifilm X-T2:
· 24,3-Megapixel-APS-C-X-Trans-CMOS-III-Sensor
· X Prozessor Pro
· Grosser elektronischer Sucher mit 2,36 Millionen Pixeln
· Klapp- und schwenkbares 7,6-cm-LC-Display (3 Zoll) mit 1,04 Millionen Pixeln
· Spritzwasser- und staubgeschützt
· Kälteresistent bis minus 10 Grad
· Neues Autofokus-System
· Videoaufnahme in 4K
· Dual-Speicherkartenslot
· Kompatibel mit ultraschnellen SDXC-UHS-II-Speicherkarten
· ISO-Empfindlichkeit bis 51'200
· Wi-Fi-Funktion
· Filmsimulationsmodi
· Intervallaufnahme
· Kreative Filtereffekte

Die Fujifilm X-T2 ist ab September 2016 für 1799 Franken zu haben.

Als optionales Zubehör wird der Power-Booster-Handgriff VPB-XT2 erhältlich sein, der die Akkuleistung erhöht und über einen Kopfhöreranschluss die Tonkontrolle bei Videoaufnahmen ermöglicht.
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