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Publikationsdatum
7. September 2013
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Mit UHD verringert sich - bei einem wirklichen 4K-Bild oder einem geschickt hochgerechneten - der Sitzabstand. Das vergrössert das Bild subjektiv und lässt zudem grössere Bildschirme auch in kleinen Räumen zu. Demenstprechend beginnt die von Toshiba an der IFA vorgestellte TV-Serie erst beim 58 Zoll-Modell und umfasst auch ein 65 Zoll- und ein 85 Zoll-Modell. Letzteres kostet zwar 20'000 Euro; der 58 Zöller wurde jedoch für 3000 Euro angekündigt.

Die drei Vertreter der M9-Serie arbeiten mit dem CEVO 4K Multiprozessor. Dieser 4-Kern Prozessor interpoliert die zur Ultra-HD-Auflösung nötigen Bilddaten. So sollen Blu-ray-Filme oder TV-Sendungen gemäss Hersteller annähernd die Qualität von nativem Ultra-HD-Material erreichen. Integriert ist ein SD-Kartenslot und zwei USB-Schnittstelle, so dass auch Fotos oder PC-Anwendungen in nahezu UHD gewandelt werden können. Die TVs verfügen im weiteren über DVB-T/DVB-T2/DVB-C, DVB-S/DVB-S2, 4 x HDMI mit UHD-Unterstützung inklusive 1 x HDMI mit MHL und ARC. Nicht klar ist, ob HDMI 2.0 für 50p/60p-Wiedergabe integriert ist.

TV-Mehrwert

Die Fernseher der M9-Serie sind multimedial unterwegs, bieten sie doch neben 3D-Fähigkeit auch das Toshiba Cloud-TV. Diese bietet ein grosses Unterhaltungsangebot, eine Medien-übergreifende Suchfunktion oder personalisierte Inhalte. Während dem Navigieren in den verfügbaren Inhalten läuft das Fernsehprogramm in einem eigenen Fenster weiter. Der Zugriff auf das Internet erfolgt über einen Browser, der HTML5-Video- und Audio-Unterstützung mitbringt. So kann der Anwender auf Online-Inhalte wie auch auf eigene Aufnahmen oder Intel WiDi zugreifen. Gleiches gilt für lokale Speicher wie USB-Geräte oder DLNA-fähige Geräte im Heimnetzwerk (integriertes Wi-Fi). Die Fernseher bieten zudem HbbTV, USB -Recording, MediaGuide von Rovi, Open Browser und sind Skype Ready. Mit der Cloud-TV-App lässt sich das Mobiltelefon oder Tablet als Fernbedienung für das TV-Gerät nutzen.

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