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Testbericht · Bose · Kopfhörer

Silence!

Test Bose QC 20 In-Ear-Hörer

Von Hans Jürg Baum · · Seite 3 von 5

Modernste Technologie

Die StayHear Ohreinsätze des QC 20 werden nicht einfach in den Gehörgang gequetscht, sondern liegen, dank einer raffinierten Halterung, locker und dennoch stabil an den Ohren.Die StayHear Ohreinsätze des QC 20 werden nicht einfach in den Gehörgang gequetscht, sondern liegen, dank einer raffinierten Halterung, locker und dennoch stabil an den Ohren.

Wie beim „grossen“ QC 15 haben die Bose Ingenieure auch beim neuen In-Ear-Hörer gleich zwei Mikrofone pro Hörerseite eingesetzt. Eines der Mikrofone nimmt den Schall ausserhalb des Hörers auf, das andere überwacht die Schallsituation im Inneren, also sehr nahe beim Trommelfell.

Während die Konkurrenz (darunter namhafte Grössen!) teilweise noch mit veralteten, analogen Schaltungen versucht, den Lärm zu vermindern, errechnet beim QC20i ein digitaler Chip im Steuermodul anhand dieser beiden Schallinformationen blitzschnell ein Korrektursignal.

Dieses wird zusätzlich zur Musik in den Gehörgang geleitet und macht dem eingedrungenen Lärm den Garaus. Mit der Bose Triport Technologie wird der effektive akustische Raum der Ohrhörer erweitert, so dass sich vor allem die Bässe besser entwickeln können.

Der QC 20 bietet zwei Hörfunktionen: Entweder man schottet sich von der Umwelt (fast) vollkommen ab, oder man aktiviert mit der „Aware Modus Taste“ den Aufmerksamkeitsbetrieb. In diesem Betrieb werden zusätzlich zur Musik via Mikrofon die Umgebungsgeräusche eingeblendet. Das ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn man auf dem Bahnhof wichtige Durchsagen nicht verpassen will.

Der Autor Hans Jürg Baum

Hans Jürg Baum ist Mitgründer von avguide.ch und war zehn Jahre lang Geschäftsführer. Der Musiker schrieb zwei Jahrzehnte lang über Audio-Komponenten, Kopfhörer und Musik — Schwerpunkt Klassik und Barock in HiRes.

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