PRODUKTNEWS
ARTIKEL
Publikationsdatum
12. Dezember 2017
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter

Das Autofokus-Messfeld für die Augenerkennung bei Personen und Tieren lässt sich neben der automatischen Messfeldsteuerung neu durch ein «Grosses Messfeld, Personen» oder «Grosses Messfeld, Tiere» gezielter auf das gewünschte Gesicht steuern. Das erkannte Auge wird bei der automatischen Messfeldsteuerung mit einem gelbem Rechteck umrahmt, das sich – wenn gewünscht – per Pfeiltaste auf das andere Augen schieben lässt.

Die Gesichts- und Augenerkennung bei Personen funktioniert sehr gut und die Nikon Z 6II kann hier mit den Mitbewerbern gut mithalten. Im Test wurden geschlossene, hinter Brillen oder unter Haarsträhnen verdeckte Augen ohne weiteres erkannt.

Etwas anders sieht es bei Tieren aus. Hier wurden die Augen bei helleren Katzen und Hunden noch gut erkannt, sobald jedoch dunkle, getigerte oder «tarnfarbige» Felle vor dem Objektiv waren, wurde meist nur noch das Gesicht erkannt und scharfgestellt. Wird dabei eine kleine Blende gewählt, werden natürlich auch die Augen scharf abgebildet.

Bei anderen vierbeinigen Tieren wie auch bei Enten, Gänsen und Vögeln wurden im Test überhaupt keine Augen erkannt. Die einzige Ausnahme bildete eine Ziege, die genau in Richtung Kamera glotzte. Da konnte die Z 6II das Augen-AF-Feld präzise setzen. Hier sind die Augenerkennungs-Algorithmen der Mitbewerber wie Sony oder Canon doch um einiges zuverlässiger.

Vielleicht hing dies mit der installierten «Sample»-Firmware der Testkamera zusammen. Ob es bei den Seriengeräten dann besser klappt, wird sich zeigen. Nikon spricht zwar von Tier-Erkennungs-, bzw. Animal-Detection-AF, doch in der englischen Anleitung werden nur «dogs and cats» erwähnt.

Im Videotest erkannte die Nikon Z 6II zwar viele Tiergesichter, mit der Augenerkennung haperte es jedoch meistens. Im Beispiel wurde das Gesicht der Gans erkannt und die Schärfe bei Bewegungen schön nachgeführt und auch wieder subtil «eingefangen», wenn sich das Federvieh mal kurz aus dem Staub machte, bzw. abtauchte.

Die JBL Bar 5.1 wird über HDMI oder HDMI ARC betrieben. Dazu gesellen sich mehrere 4K-HDMI-Pass-Through-Eingänge für das praktische Anschliessen weiterer Geräte wie Blu-ray-Player oder Spielkonsolen. Ebenso verfügt das System über einen optischen Digitaleingang sowie einen Analog-Eingang. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls dabei, und als Fernbedienung kann jene des TV-Geräts verwendet werden.

Klang und Leistung

Die Bar 5.1 wird mit einer Verstärkerleistung von 510 Watt befeuert, der Sub nochmals mit 300 Watt. Dort kommt ein Tieftöner von 250 mm Durchmesser zum Einsatz. Mit einer Breite von 1148 mm und einem Querschnitt von 58 x 93 mm ist die Soundbar sehr schlank und optisch unaufdringlich.

Der Hersteller spricht begeistert von einem unvergleichlichen Kinoerlebnis dank virtuellem Surround aus der Soundbar und spart nicht mit Superlativen wie etwa «Signature Sound». Da dürfte schon etwas dran sein, schliesslich ist das Know-how von JBL gross und reicht weit in die Vergangenheit zurück.

Die JBL Bar 5.1 kostet 799.- CHF

avguide.ch meint

Die Idee mit den abnehmbaren Rear-Speakern mit Akkubetrieb ist ausgezeichnet und könnte den Markt der Soundbars aufmischen. Wahrscheinlich ist das zurzeit das unkomplizierteste 5.1-System.