TESTBERICHT
Seite 1 / 5
ARTIKEL
Publikationsdatum
10. März 2017
Themen
Drucken
Teilen mit Twitter
MEDIEN

Fotostrecke

Teufel aktiviert

Die Teufel Ultima 40 zählt nach Aussage ihres Herstellers zu den beliebtesten Lautsprechern in Deutschland. Der Berliner Direktversender verschickt seine Kreationen auch in die Schweiz – übrigens zu den gleichen Bedingungen wie innerhalb Deutschlands. Das heisst, der Kunde hat ein Rückgaberecht innert acht Wochen. Wenn ihm der Lautsprecher nicht gefällt, schickt er ihn kostenlos zurück nach Deutschland. Behält er ihn, kann er bis zu 12 Jahre Garantie beanspruchen. Man darf also angesichts dieser Konditionen und des kräftigen Franken davon ausgehen, dass auch in der Schweiz bereits viele Teufel-Lautsprecher spielen – und damit auch das eine oder andere Paar Ultima 40.

Für 800 Euro, umgerechnet also weniger als 870 Franken, zuzüglich Versandkosten, hat Teufel nun nachgerüstet. Es gibt jetzt die Variante Ultima 40 Aktiv, äusserlich jedenfalls von vorne unverändert. Ein Paar Aktivlautsprecher dieser Grösse und zu diesem Preis – das macht natürlich neugierig. Und deshalb liess sich avguide.ch die teuflische Offerte nicht entgehen.

Auspacken und anschauen

Das Anschlussfeld der „Master“.Das Anschlussfeld der „Master“.

Das Paar traf bestens verpackt in jeweils einer grossen Schachtel pro Box ein. Die Verpackung ist so durchdacht und konstruiert, dass Transportschäden auch durch rüdeste Speditionsmitarbeiter wohl weitgehend auszuschliessen sind. Damit dass auch in der Stube so bleibt, sollte man beim Auspacken zu zweit sein. Wenn sie dann mit ihrer meterhohen Statur, ihrem Gehäusevolumen von 52 Litern und ihrem Lebendgewicht von knapp 23 Kilogramm so vor einem stehen, mag man den recht kleinen Preis der recht grossen Standboxen kaum glauben. Das schwarze Funier des Testmodells war tadellos, die Abdeckungen mit einem zusätzlichen Schonbezug vom Gehäuse getrennt, alles Zubehör war an Bord – das verdient schon einmal erstes Lob.

Hat man die Frontabdeckungen dann abgenommen, zeigt sich das gleiche Bild wie bei der passiven Schwester. Oben ein 165-Millimeter-Mitteltöner mit auffällig bronzener Membran und einem kapitalen, silbrig schimmernden Phase Plug in der Mitte. Diese Varianten der oft üblichen Staubschutzkalotte sollen das Abstrahlverhalten der Konusse optimieren. Unter dem Mitteltöner sitzt die 25-Millimeter-Hochtonkalotte mit ihrer feinen Gewebemembran, darunter dann ein Paar 165-Millimeter-Tieftöner mit auffällig strukturierten, beschichteten Zellulose-Membranen.

Betrachtet man die beiden Boxen von hinten, fällt der Unterschied ins Auge. Aha, hier spielt offenbar eine den "Master", die andere den "Slave". Der Sklave sieht mit seinen zwei Bassreflexöffnungen und dem per Blechbrücken verbundenen BiWiring-Terminal genauso aus wie die Passiv-Version.

Anschliessen und aufstellen

Übersicht zu diesem Artikel
Seite 1:
Seite 2:
Seite 3:
Seite 4:
Seite 5: