
Verblüffendes Klangvolumen
Das Klangvolumen aus dem kleinen Ding erstaunt. Wandnah aufgestellt, legt der Bass sogar nochmals zu. Natürlich sind keine abgrundtiefen Powerbässe zu hören. Doch das elegante, kleine Ding tönt alles andere als mickrig. Die Räumlichkeit ist nicht gerade sensationell, ober gewiss mit einem "gut" zu benoten. Der Klang ist aber auch bemerkenswert klar und für eine so kompakte Docking Station verblüffend ausgewogen. Hitparaden-Klänge sind für dieses Mini-PA-System kein Problem. Es kann sogar recht laut Musik machen ohne zu verzerren. Hebt man die Bässe am iPod an, so bleibt der Sound auch bei höheren Pegeln immer noch erstaunlich sauber. Weshalb das so ist, verraten wir später. Zu beachten ist, dass gewisse Verzerrungen sogar dem nicht ganz klirrfreien iPod-Equalizer angelastet werden müssen. Bei linear eingestelltem iPod klingt sogar ein Klavierkonzert von Mozart - ohne natürlich audiophile Ansprüche stellen zu wollen - durchaus hörenswert. Die Dynamik eines Konzertflügels ist in Anbetracht der Grösse des Systems fast nicht zu glauben.Typisch Bose...

Bose-Trick No 1: Das Netzteil ist ausgelagert.
Blick unter die Haube
Digitalverstärker mit Notbremse
Dieser sogenannte Class D-Verstärker ist mit einem Digital Signal Processing Circuitry und einer Kompressionsschaltung kombiniert, die verhindern, dass die Chassis samt Verstärker auch bei höheren Pegeln überlastet werden. Die Limiter- Schaltung arbeitet so geschickt, dass keine Pump-Effekte hörbar sind und die übermässig starken Impulse, die zur Zerstörung der Chassis führen könnten, elegant - das heisst: fast unhörbar - abgeschnitten und damit unschädlich gemacht werden. Weiter linearisiert ein aktiver Equalizer den Klang in Abhängigkeit der Lautstärke und ermöglicht damit tiefe Bässe und ein ausgewogenes Klangbild.Wo steckt der Bass?

Bass aus kompaktem Gehäuse?
Wackelpudding oder mechanisches Filter?

Wackelpudding? Der iPod sitzt gewollt wackelig im Dock und bricht auch bei kräftigem Druck auf den iPod nicht ab.