
Unterschiedliche Zwillinge
Auch rund 20 Jahre nach der Gründung von Piega im Jahre 1986 ist das sowohl selbstentwickelte als auch selbstproduzierte Bändchen-Hochtonsystem das Markenzeichen dieser Firma. Im Laufe der Jahre hat sich Entwickler Kurt Scheuch aber noch einigen anderen Dingen gewidmet, wie zum Beispiel den Gehäusen die, wie man unschwer sehen kann, von der Konkurrenz fleissig kopiert werden. Doch Formen und Konstruktionsdetails kann man „übernehmen“, die Qualität eines Gehäuses nachzuahmen ist aber eine teure Angelegenheit.
Transmissionline oder Bassreflex?

Klassische Bassreflexabstimmung.
Made in Horgen, Wädenswil und Chippis

Die Strangpressprofile für die Alugehäuse werden bei Alcan in Chippis (Wallis) gefertigt
Was heisst MOM?
Perfektion bis ins Detail
Ausgewogen und homogen...
Bereits die erste Paar Takte mit Norah Jones ab SACD zeigten es deutlich: Dieser Klang will nicht durch Effekthascherei und Strohfeuereffekte beeindrucken, sondern durch Ausgewogenheit und Homogenität auf sehr lange Dauer überzeugen. Das Piega Bändchen fügte sich nahtlos an den von den dynamischen Bässen produzierten Mitten-Bassbereich. Somit wirkte der Klang wie aus einem Guss. Die Klangdefinition bei Stimmen, aber auch Zupfinstrumenten und klassischen Streichern ist, wie man sich das vom Piega Bändchen bereits gewohnt ist, erstklassig. Noras Stimme erschien mit „rauchigem Charme“, wie ein Hörer begeistert auf sein Bewertungsblatt kritzelte und Sofie Mutters virtuose Violine glänzte durch eine enorme Feinzeichnung ohne die geringsten metallischen Härten. Zudem erstaunte es, was eine Zeiweg Box ohne speziellen Mitteltöner an Homogenität und Transparenz liefern kann.Von den Boxen gelöst...

Der LDR-Bändchen-Hochtöner der TC 50 besitzt eine hauchdünne und ultraleichte Membran für exzellentes Impulsverhalten