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Streamen, was das Zeug hält

Die besten Netzwerk-Player

Musik-Streaming ist im Trend. Das Angebot an Streaming-Geräten wird immer grösser. Vor dem Kaufentscheid ist eine umfassende Recherche unabdingbar. Hohe Klangqualität findet man nicht nur bei teuren Geräten.

Von der Redaktion · Oktober 2019
Ratgeber und Vergleich von Netzwerk-Playern.Ratgeber und Vergleich von Netzwerk-Playern.

Musik-Streaming hat nicht zwingend etwas mit Streaming-Diensten zu tun. Der Begriff Streaming beschreibt den Musikdaten-Strom von gespeicherter Musik unterschiedlicher Ressourcen. Das können Speichermedien im heimischen Netzwerk auf einem NAS oder Computer sein, aber auch Streaming-Dienste, die Musik auf ihren Servern im Internet bereithalten. Die Kernfunktion findet man in allen Geräten verschiedener Hersteller in unserer Kaufübersicht. Es sind Netzwerkplayer.

Neben dieser Kernfunktion gibt es Varianten an Zusatzfunktionen, die individuelle Bedürfnisse und Anforderungen erfüllen. Musikhörer wollen auch ihre CD-Sammlung am Gerät rippen und speichern – oder auch nicht. Man wünscht sich Bedienungsmöglichkeiten am Gerät selbst – oder nicht. Das Gerät soll einen DA-Wandler beinhalten – oder nicht, weil man einen externen DA-Wandler bevorzugt oder digitale Aktivlautsprecher mit Musik versorgt. Man bevorzugt eine integrierte Festplatte für die Musikspeicherung im Gerät – oder man braucht das nicht. Man möchte das Gerät mit übergreifenden Ecosystemen nutzen und bedienen – Stichwort Roon – oder nicht. Man braucht Multiroom-Funktionen – oder nicht.

User Interface (GUI)

Streaming-Geräte bedient man – auch bei Vorhandensein einer klassischen Fernbedienung oder Bedienelementen am Gerät – umfassend mit einem User-Interface auf einem Smartgerät. Das User Interface kann sich auf die Betriebseinstellungen des Geräts beschränken oder auch einen Musikplayer enthalten. Die Bedienung von Streaming-Diensten kann mit ihren individuellen Apps erfolgen oder integriert in einen übergreifenden Musikplayer im User Interface. Es gibt unterschiedliche Varianten: Man kann entweder das User Interface des Herstellers für die Musikwiedergabe nutzen oder das User Interface eines übergreifenden Providers – zum Beispiel von Roon, iPeng oder Orange Squeeze. Hinsichtlich des Bedienkomforts gibt es grosse Unterschiede.

Betriebskosten

Zum ersten Mal in der langen Geschichte der Musikquellen (Geräte) muss man sich beim Musikhören auch mit Betriebskosten befassen. Die Musikstreaming-Dienste belasten monatlich Ihre Debitkarte. Der Betrieb mit Roon oder die Software von Volumio erfordern den Kauf einer Software-Lizenz, entweder einmalig oder jährlich. Musik ab Streaming-Diensten beziehen, kostet auch, wenn man keine Musik hört. Wer dann und wann knapp bei Kasse ist, kann nicht einfach nur wie früher den Gang in den CD/Plattenladen meiden. Wer aus Kostengründen sein Abo kündigt, verliert seine Musikauswahl nach einer gewissen Zeit. Da werden Abhängigkeiten geschaffen, die man kennen sollte.

Take it easy

Hier geht es um eine allgemeine Übersicht von Streaming-Geräten. Wer sich für Hintergründe zu Musikstreaming interessiert, dem empfehlen wir die Lektüre unseres aktuellen Fakten-Updates zum Thema Streaming-Dienste. In unserer ersten Übersicht finden Sie Streaming-Geräte unterschiedlicher Hersteller, Funktionsvarianten und Budgets mit Links zu den individuellen Testberichten.

Onlinefassung: https://www.avguide.ch/kaufratgeber/kauftipps-streaming-geraete-streamen-was-das-zeug-haelt
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