Videorecorder plus

Dank Disc ist das Handling deutlich einfacher als mit einer Kassette.
Anschlüsse zuhauf

Die grosszügige Ausstattung umfasst einen Komponenten-Ausgang für beste Bildwiedergabe.
Zwei Aufnahmemodi
Der DVR-7000 nimmt entweder im VR-Modus (Video-Recording) oder im Video-Modus auf. Ersterer ist nur mit den wiederbeschreibbaren DVD-RW möglich, letzterer für die DVD-RW und die DVD-R. Der gewünschte Modus wird jeweils für die ganze Disc festgelegt. Innerhalb eines Modus kann jedoch für jede Aufnahme neu zwischen verschiedenen Bildqualitäten gewählt werden. Der Video-Modus zeichnet mit konstanter Bitrate auf. Er kennt zwei Qualitäten. Bei der höherwertigen V1-Qualität hat auf einer 4,7 GB DVD-RW eine Stunde Bild und Ton Platz, während es bei V2 zwei Stunden sind. Im VR-Modus sind gar 32 verschiedene Qualitäten manuell einstellbar. Die dabei zur Verfügung stehenden Zeiten können nicht exakt angegeben werden, da mit variabler Bitrate aufgenommen wird, d.h. die Datenkompression ändert mit der Komplexität des Bildmaterials, um einerseits Speicherplatz zu sparen und andererseits Bildstörungen zu minimieren. Die höchste Aufnahmequalität bietet Platz für ca eine Stunde; bei der niedrigsten sind es sechs Stunden.Der Video-Modus
Auf die DVD-R wird aufgenommen, bis sie voll oder finalisiert ist. Von der DVD-RW können bereits aufgenommene Sequenzen wieder gelöscht werden. Allerdings erhält man dadurch nur dann wieder freien Speicherplatz, wenn die letzte Aufnahme gelöscht wird. Im Videomodus muss die Rec-Taste zwei Mal betätigt werden. Das ist sinnvoll, um die nur einmal beschreibbare DVD-R vor versehentlichen Aufnahmen zu schützen. Die Aufnahme erfolgt in Blöcken von jeweils 30 Sekunden, d.h. sie lässt sich nicht präzis beenden. In der Praxis bleibt das letzte Bild als Standbild stehen, bis die 30 Sekunden abgelaufen sind. Die finalisierte DVD-RW bzw. DVD-R läuft gemäss Pioneer auf den meisten DVD-Video-Spielern. Wer jedoch darauf angewiesen ist, dass die Wiedergabe mit einem spezifischen Player auch tatsächlich möglich ist, macht am besten vor dem Kauf entsprechende Tests. Versuche mit einem älteren DVD-Video-Modell (Toshiba), einem aktuellen (Denon) und einem DVD-ROM-Laufwerk (Toshiba) haben unterschiedliche Ergebnisse geliefert. Auf dem älteren Modell lief gar nichts, während der neuere DVD-Spieler und das DVD-ROM-Laufwerk die DVD-R zwar wiedergaben, aber mit zeitweise unsauberem Bild, mit Aussetzern und eingeschränkten Funktionen, z.B. beim Schnellsuchlauf. Sobald die Scheibe jedoch lief, waren Bild und Ton in der besseren Qualitätsstufe tadellos; im V2-Modus zeigten schnelle Bewegungen gelegentlich ein Mosaik. Die DVD-RW liess sich auf keinem der Geräte wiedergeben.VR-Modus

Der kleine Joystick ist gut zu bedienen; die Tasten sind klein und müssen oft gesucht werden.
DV-Überspielungen

Der DV-Anschluss erlaubt die Überspielung eigener Videos und nicht kopiergeschützter DVDs mit hoher Bildqualität.