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Weniger TVs aus Japan

Panasonic und Sony reduzieren Produktion

Die beiden grossen japanischen Fernsehhersteller Panasonic und Sony haben ihre Vorgaben für die TV-Produktion stark gekürzt und damit den Herstellern aus Südkorea und Taiwan die Marktführerschaft überlassen.

Von Guido Dietrich ·

Flachbild-Fernseher werden immer mehr zu günstigen Massen-Konsumgütern. Die höchsten Verkaufszahlen weltweit verzeichnen Samsung und LG. Zusammen mit den hohen Produktionskosten in Japan macht der kontinuierliche Preiszerfall, aber auch der starke Yen, den japanischen Herstellern zu schaffen.

Sharp, der Marktführer für LCD-TVs in Japan, konzentriert sich vermehrt auf kleine Bildschirme für Smartphones und Tablets, Hitachi will seine Produktion zu ausländischen Herstellern auslagern. 

Letzten Montag nun hat Panasonic bekanntgegeben, die Produktion von Plasma-TVs von 13,8 Millionen Panels auf 7,2 Millionen Panels pro Jahr zu reduzieren und sich auf hochwertige PDPs zu konzentrieren. Die Fabriken für die Produktion von Plasmapanels in Amagasaki sind vorübergehend ausser Betrieb genommen worden. Eine Entscheidung, ob die Werke komplett abgeschaltet werden, hat das Unternehmen  noch nicht getroffen. Geschlossen wurde zudem eine LCD-Panel-Produktion, da Panasonic vermehrt Panels von externen Lieferanten beziehen will. Die Produktion soll von 25 Mio. Stück auf 19 Mio. Stück reduziert werden mit einer Verlagerung zu LCD-TVs mit LED-Hintergrundbeleuchtung und grösseren Bilddiagonalen.

Am Mittwoch hat Sony bekanntgegeben, dass die seit acht Jahren defizitäre TV-Produktion mittelfristig gegenüber den 2009 festgelegten Zielen halbiert werden soll, wie die Financial Times berichtet.

Der Autor Guido Dietrich
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