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Publikationsdatum
6. Januar 2001
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Am 10. und 11. Januar 2001 findet in Washington D.C. die wohl bedeutendste Veranstaltung zum Themenbereich Zukunft der Musikindustrie statt. Die veranstaltende "Coalition for the Future of Music" http://www.futureofmusic.org hat Vertreter von Industrie, Medien, Interessenverbänden sowie Künstler eingeladen, um rechtliche und wirtschaftliche Themen aus dem Bereich der Musik zu diskutieren. Langfristiges Ziel der Coalition ist die Schaffung eines unabhängigen Gremiums, welches die Tantiemen für die digitale Verwertung von Tonaufnahmen sammelt und verwaltet.

Die Themen der zweitägigen Veranstaltung umfassen alle Aspekte der gegenwärtigen und künftigen Situation der amerikanischen Musikindustrie, die auch für den Weltmarkt von grosser Bedeutung sind. So kommen etwa am ersten Tag die Prozesse um Napster und MP3.com zur Sprache, aber auch zukünftige technologische Entwicklungen und deren Auswirkung auf die Copyright-Gesetzgebung werden diskutiert.

Der Coalition ist es gelungen, höchst unterschiedliche Gesprächspartner an einen Tisch zu bringen. Hilary B. Rosen, Präsidentin der Recording Industry Association of America RIAA http://www.riaa.com , vertritt zwar Hunderte von Mitgliedern der Organisation, im Wesentlichen aber die Interessen der grossen Fünf der Musikindustrie. Auf der Gegenseite sitzen zum Beispiel Michael Robertson von MP3.com http://www.mp3.com , Pianist Herbie Hancock und zahlreiche Rechtsspezialisten.
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