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5. Mai 2002
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StarWars-Schöpfer und Regisseur George Lucas hat die erste Episode seiner StarWars-Saga, "The Phantom Menace", als "Enttäuschung" bezeichnet. Damit ist er erstmals auch öffentlich einer Meinung mit zahlreichen Fans des Science-Fiction-Abenteuers. Das geht aus einem Marketingdokument von Lucasfilm hervor, das dem Nachrichtenmagazin Newsweek vorliegt. Die globale StarWars-Fangemeinde stand dem Film schon immer mit gemischten Gefühlen gegenüber. Für die weltweit am 16. Mai in den Kinos startende Episode II mit dem Titel "Angriff der Klonkrieger" verspricht Lucas Besserung.

Zuwenig Action, zu sehr auf Familienunterhaltung ausgerichtet, schwache Handlung und stereotype Charaktere waren nur einige der Vorwürfe der enttäuschten Fangemeinde nach dem Erscheinen von "The Phantom Menace" im Jahr 1999. Die Kritik hielt die Fans jedoch nicht vom Kinobesuch ab, weswegen das Fantasy-Epos mit weltweiten Einnahmen von knapp einer Mrd. Dollar (1,125 Mrd. Euro) auf dem vierten Platz der Bestenliste aller Kinofilme liegt. Bei Lucasfilm ist man aber dennoch unzufrieden. Vor allem in den Bereichen Sponsoring und Merchandising sei man über das Ziel geschossen, zitiert Newsweek aus dem Marketingbericht. Alleine Pepsi produzierte acht Mio. Dosen StarWars-Softdrinks und ein Großteil der Merchandising-Produkte fand keinen Absatz. Bei Episode II wurde auf einen Softdrink-Sponsor verzichtet und die Zahl der Lizenzen für Merchandising um zwei Drittel reduziert.

Aber auch bei der Handlung verspricht Lucas in dem Dokument eine Annäherung an die Originale aus den 70ern, die die Episoden IV, V und VI der neunteiligen Saga sind. In "Attacke der Klonkrieger" werde die Atmosphäre wieder "düsterer" sein und keine "komischen Charaktere oder Kinder" auftreten.
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