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7. Januar 2002
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RioPort hat eine Lösung für das digitale Management von Musikrechten auf tragbaren Geräten vorgestellt. d2d (Direct-to-Device) ermöglicht es, auf entsprechend ausgestatteten Playern geschützte Musiktitel abzuspielen, während die Nutzungsbedingungen wie Dauer der Nutzung oder Anzahl der Abspielmöglichkeiten weiterhin umgesetzt werden. Neben MP3-Playern kann diese Technologie auch in Internetradios oder Stereo-Anlagen integriert werden.

Die Technologie soll nach Angaben von RioPort 2002 in Playern von SONICblue, Sanyo oder Samsung integriert werden. Das Unternehmen verhandelt zusätzlich mit den großen Plattenlabels, damit auch diese die Technologie unterstützen. RioPort sieht vor allem durch das einfache Handling der Musikrechte direkt auf dem Endgerät eine Chance für das Online-Musikgeschäft, wie die Entwicklung von Musik-Mietlösungen.

Die d2d-Technologie arbeitet mit bestehenden "Digital Rights Management"-Systemen (DRM) wie Microsofts Windows Media DRM zusammen. Wird die Lösung in einen Player integriert, dann übernimmt der Player auch die vom Rechteinhaber festgelegten Nutzungsbedingungen. Nach Angaben des Unternehmens kann die Lösung auch in bestehende Geräte über ein Firmware-Upgrade integriert werden.
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