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9. November 2001
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Der Deal sichert den Napster-Kunden den Zugang zu 250.000 digitalen Musiktracks und ist für die amerikanische Tauschbörse ein wichtiger Schritt in Richtung legaler Neustart, berichtet Napster auf seiner Homepage.
Vitaminic erhält für die Bereitstellung seines digitalen Angebots Nutzungsgebühren. Wie Napster betont werden Künstler und Lizenzträger durch die an Vitaminic geleisteten Zahlungen für jeden Online-Transfer ihrer Tracks entschädigt. "Dieser Lizenzvertrag gibt Künstlern, Vitaminic und seinen Partnern einen breiten Zugang zur Community der Musikliebhaber und schafft außerdem eine zusätzliche Einnahmequelle für Vitaminic", kommentierte Napster CEO Konrad Hilbers den Deal. Gianluca Grechi, Direktor von Vitaminic USA, fügte hinzu: "Die Vereinbarung mit Napster ist Teil der Vitaminic-Geschäftsstrategie, das Musikangebot und die technologische Infrastruktur für alle wichtigen Portale, Websites und Telekommunikationsbetreiber zur Verfügung zu stellen".

Vitaminic SpA wurde 1999 in Mailand gegründet und hat heute eines der größten, einwandfrei legalen Musikangebote im Internet. Das Unternehmen bietet Plattenfirmen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Musik über das Netz zu bewerben und zu verkaufen. Vertreten ist das italienische Portal durch lokale Websites und Teams in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Schweden, Dänemark, Irland und den USA.
Die Besucherzahlen von Napster haben sich inzwischen mehr als halbiert . Derzeit überarbeitet Napster seinen Service und will Anfang 2002 als legaler Online-Musikservice neu starten.