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4. Januar 2007
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Handybenutzer in der Schweiz zahlen jährlich rund 1,5 Mrd. Franken zu viel an Gebühren. Trotzdem sind sie im Grossen und Ganzen zufrieden mit ihrem Anbieter.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Internet-Vergleichsdiensts comparis.ch bei 8324 Benutzerinnen und Benutzern.

Dabei zeigte sich, dass neun von zehn Kunden zu teuer telefonieren.

Der Löwenanteil der geschätzten 1,5 Mrd. Franken, die zuviel bezahlt werden, stammt von der Swisscom. Deren Kunden zahlen 960 Mio. Franken zu viel an Gebühren. Bei Sunrise sind es rund 230 Mio. und bei Orange knapp 300 Mio. Franken.

Allein rund 820 Mio. Franken könnten gespart werden, wenn man nur innerhalb des bestehenden Anbieters zu dem für die eigenen Bedürfnisse günstigsten Produkt wechselte.

Ein Wechsel innerhalb des Anbieters ist in der Regel sofort möglich. Dabei ist Prepaid häufig am günstigsten.

Jahrelang waren Prepaid-Produkte massiv teurer als Abos. Seit dem Markteintritt von Migros und Coop mit ihren Prepaid-Produkten im Herbst 2005 hat sich dies aber laut Comparis-Studie geändert.

Für die überwiegende Mehrheit der Kunden aller Anbieter wäre ein Prepaid-Produkt am günstigsten.


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