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20. November 2002
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Microsoft startete letzte Woche in den USA und Canada mit seinem Online-Spieleservice Xbox Live. Damit können Besitzer einer Microsoft-Konsole über Breitbandverbindungen an Online-Spielen teilnehmen. Der Starter-Kit mit Kopfhörer und zwei Online-Spielen für Xbox Live kommt in den USA ab sofort für rund 50 Dollar in den Handel. Mit dem Kit kann der Spieler den Service für ein Jahr nutzen. Wie hoch die Abo-Gebühr danach ist, wurde vom Konzern nicht bekannt gegeben.

In Europa und Japan läuft die Betatest-Phase noch etwas länger. In Japan soll Xbox Live Mitte Januar verfügbar sein. In Europa wird Xbox Live laut Microsoft am 14. März starten. Der Softwarekonzern folgt damit seinen Konkurrenten Sony und Nintendo, die bereits Online-Services für ihre Konsolen eingeführt haben.

Allerdings unterscheidet sich das Modell von Microsoft von dem seiner Mitbewerber. Der Softwarekonzern überlässt die Online-Services nicht den Spiele-Produzenten sondern betreibt selbst vier grosse Serverfarmen in Redmond und Tukwila im US-Bundesstaat Washington sowie Tokio und London. Hier übernimmt der Konzern das Hosting der Spiele, die Verwaltung der Teilnehmer sowie die Abrechnung der Services. Während die Spieler sich mit einem einzigen User-Namen und Passwort in alle unterschiedlichen Services einloggen können, behält der Konzern damit die Kontrolle über alle Spiele.
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