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13. November 2002
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Der CS98200 bietet Herstellern von DVD-Produkten eine stabile Funktionalität in Form einer hoch integrierten Lösung. Der neue Prozessor ermöglicht die Realisierung von fortschrittlichen und gleichzeitig kostengünstigen Home-Entertainment-Produkten mit hoher Funktionalität.

Der neue Chip-Satz hat seine Eignung für digitale Unterhaltungs­elektronik der nächsten Generation bereits unter Beweis gestellt: Der CS98200 stand im Mittelpunkt der Enhanced DVD-Lösung, die kürzlich auf der Digital Hollywood Conference in Beverly Hills vorgeführt wurde. Die Enhanced DVD-Technologie, die in jüngster Zeit dadurch Auftrieb erhalten hat, dass mehrere Hollywood-Studios ihre Unter­stützung für die Technologie angekündigt haben, ermöglicht Anwendern mit breitbandfähigen DVD-Geräten den Zugriff auf Web-basierte Inhalte.

Der CS98200 enthält zwei 32-Bit RISC-Cores mit ausreichender Leistungs­reserve – jeweils 180 MIPS (Millionen Instruktionen pro Se­kunde) oder insgesamt 360 MIPS – für praktisch alle derzeit bekannten Consumer-Funktionen sowie für zahlreiche Features, die für die Zukunft vorgesehen sind. Darüber hinaus enthält er einen 32-Bit Audio-DSP (digitaler Signalprozessor) mit 180 MIPS.

Für eine umfassende und beispielhafte Audio-Unterstützung bietet der CS98200 eine 8-Kanal DVD-Audio-Funktion, die vollständig den Spezifi­kationen des DVD-Forums entspricht. Der CS98200 unterstützt darüber hinaus auch die Komprimierungsstandards Dolby Pro Logic II und Dolby Digital, AAC, WMA und DTS, alle mit Post-Processing Bass Manager-Support, sowie MP3. Der CS98200 unterstützt die Kodak Picture CD-Applikation.

Die integrierte Progressive-Scan-Funktion der zweiten Generation des CS98200 sorgt für eine verbesserte und schärfere Bilddarstellung. Der CS98200 macht dieses Merkmal, das bei vielen DVD-Geräten im mittleren und oberen Leistungssegment zu finden ist, jetzt auch als „Extra“ bei DVD-fähigen „Mainstream“-Produkten verfügbar. Ein weiterer Vorteil für OEMs, der einen zusätzlichen Komfort für die End­kunden bedeutet, ist die Verwendung von sechs 10-Bit-Video-DACs (Digital/Analog-Wandlern), die alle gebräuchlichen Video- und Audio-Ausgabeformate unterstützen. Halbleiterlösungen im unteren Leistungs­segment verwenden oft eine geringere Anzahl von DACs und erschweren es damit den Endkunden, andere Ausgangseinstellungen als die Einstellungen für die verschiedenen Eingangssignale (RGB, FBAS, S-Video) zu wählen.

Um Endkunden eine bessere Kontrolle über die digitalen Inhalte zu er­möglichen, unterstützt der CS98200 auch Festplattenspeicher, so dass digitale Video-Recorder das digitale Material direkt auf der Konsole abspeichern können. Auf der Grundlage der Audio-Codier-Funktion des CS98200 können Hersteller auch Geräte entwickeln, mit denen End­kunden CD-Dateien als MP3-Dateien codieren und auf einer Festplatte ablegen. Auf diese Weise werden Musikdateien oder möglicherweise auch „Jukebox“-Funktionen leicht zugänglich, wobei das DVD-Gerät als Kombinationsprodukt zum Abspeichern, Abrufen und Abspielen digitaler Musikdateien dient.

Mit Blick in die Zukunft ermöglicht der CS98200 eine MPEG-4 „simple profile“-Unterstützung, so dass DVD-Geräte MPEG-4-komprimierte Inhalte wiedergeben können, u. a. Streaming-Content oder Inhalte von DVD-Discs mit MPWG-4-codierten Dateien.
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