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30. April 2002
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Die Pixar Animations Studios werden drei weitere computeranimierte Filme gemeinsam mit Disney produzieren. Nach dem Motto "Never change a winning team" wollen die beiden Studios ihre Zusammenarbeit fortsetzen, berichtet die LA Times. Die letzte gemeinsame Produktion, "Monster AG", war einer der erfolgreichsten Filme des vergangnen Jahres. In der Hitliste aller Animationsfilme liegt "Monster AG" mit weltweiten Einnahmen von über 500 Mio. Dollar (562 Mio. Euro) auf dem zweiten Platz.

Am Anfang der Kooperation der beiden Studios stand "Toy Story", der erste vollständig computeranimierte Film in abendfüllender Länge. Diesem Projekt folgten die Fortsetzung "Toy Story 2", "A Bug`s Life" und eben "Monster AG". Die vier Filme haben weltweit an den Kinokassen mehr als 1,7 Mrd. Dollar (1,9 Mrd.Euro) eingespielt. "Monster AG" wird an Einspielergebnissen nur von Disneys "König der Löwen" übertroffen, der seit 1994 weltweit 767 Mio. Dollar (863 Mio. Euro) in die Schatzkiste des Studios brachte. Nun sollen weitere gemeinsame Produktionen die Erfolgsserie fortsetzen. Die im kalifornischen Emeryville ansässigen Pixar Studios produzieren die Filme und der Entertainmentgigant Disney ist für Promotion und Vermarktung zuständig. Die Früchte der gemeinsamen Zusammenarbeit werden 50 : 50 geteilt.

Das nächste gemeinsame Projekt ist das Unterwasserabenteuer "Finding Nemo", das im Sommer 2003 erscheinen soll. Für 2004 ist eine Action-Komödie mit dem Titel "The Incredibles" geplant und 2005 soll das animierte Road-Movie "Cars" in die Kinos kommen. Pixar wurde 1986 von Apple-Chef Steve Jobs gegründet. Er kaufte damals die Computergraphik-Sparte von Lucasfilm, dem Unternehmen von StarWars-Erfinder und Regisseur George Lucas.
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