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15. November 2003
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Toshiba und NEC hoffen nach wie vor auf einen Erfolg ihres Aufzeichnungssystems für hochauflösendes Fernsehen.

Jetzt wurde die Platte von "AOD" (Advanced Optical Disc) in "HD-DVD" umbenannt, wobei das "HD" im Videoeinsatz "High Definition" und im Computer "High Density" bedeuten kann.

Von einem 405 nm Laser einseitig bespielte "HD-DVDs" können auf einer Informationsschicht bis zu 20 GB und in der Double-Layer Variante bis zu 35 - 40 GB speichern, genug für 2 bzw. 4 Stunden hochauflösendes Video.

Als Vorteile gegenüber dem von der Mehrheit der grossen Hardware-Konzerne bevorzugten "Blu-ray"-Format wird ins Feld geführt, dass "HD-DVDs" auf bereits bestehenden Fabrikationsanlagen gefertigt werden können und dass sie nicht zwingend auf eine Cartridge angewiesen sind. Das zweite Argument ist insbesondere im Hinblick auf "Slim-Drives" in Laptop-Computern von Bedeutung.

Ob als Video-Codierung MPEG 4 H 264 zur Anwendung kommen soll, ist noch offen, ebenso, ob das internationale DVD-Forum das Format als Standard anerkennen wird.
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