6 Stunden Aufnahme

Der DMR-E20 ist nicht nur ein Recorder, sondern u.a. auch ein ausgezeichneter DVD-Video-Spieler.
Der DMR-E20 kommt mit einer ganzen Reihe weiterer Discs zurecht. Für einmalige Aufnahmen dient die DVD-R, die, wenn finalisiert, theoretisch auch auf DVD-Video-Spielern läuft. In der Praxis ist längst nicht jeder DVD-Spieler in der Lage, die mit dem Panasonic-Gerät aufgenommenen Bilder und Töne wiederzugeben. Ein uneingeschränkter Austausch mit Freunden ist also nicht möglich. Für die Wiedergabe akzeptiert der Recorder auch die DVD-Video, die Audio- und die Video-CD sowie die CD-R/RW. Als DVD-Video-Spieler kommt der DMR-E20 mit Dolby Digital und DTS zurecht. Die gezeigte Bildqualität und die Bedienung machen ihn zu einem vollwertigen DVD-Video-Spieler der gehobenen Klasse.
Time Slip
Während eine Aufnahme noch läuft, kann sie dank Time Slip von Anfang an betrachtet werden.Navigator und Playlist

Mit dem Direct Navigator können die aufgezeichneten Titel direkt für die Wiedergabe angewählt werden.
Mit der Playlist werden beliebige Szenen in der gewünschten Reihenfolge zusammengestellt. Löschen, kopieren, neu anordnen und ändern von bis zu 999 Szenen in maximal 99 Playlists ist möglich. Alle Operationen lassen sich mit der Fernbedienung über die klar verständlichen Menus steuern. Eine Szene wird mit ihrem Start- und ihrem Endpunkt definiert. Dies kann schnell fliegend erfolgen oder aber framegenau mit der Einzelbildschaltung vorwärts und rückwärts. Der Komfort eines Jog/Shuttle-Rades fehlt. Bim Hinzufügen einer weiteren Szene in die Playlist kann diese einfach mit den Laufwerktasten aus den vorhandenen ausgewählt werden. Die Wiedergabe der in einer Playlist zusammengestellten Szenen erfolgt nahtlos.
Verschiedene Quellen

Die Fernbedienung steuert bequem eine Vielzahl verschiedener Funktionen und ist dennoch übersichtlcih.
Weitere Aufnahmequellen können extern angeschlossen werden. Auf der Frontseite sind ein AV-Eingang mit drei Cinch- und einer Hosidenbuchse für Video und S-Video sowie der DV-Anschluss untergebracht. Auf der Rückseite stehen ein AV-Eingang und zwei Scart-Anschlüsse – einer davon mit S-Video - zur Verfügung. Der eine Scart-Anschluss hat zudem RGB-Ausgang. Ein zusätzlicher AV-Ausgang erlaubt die Kopie ab dem Recorder. Für den Fernsehempfang verfügt das Gerät über einen Antennen-Eingang und -Ausgang.
DV-Aufnahmen

Der DV-Eingang gestattet die Anwahl der zu überspielenden Tonspuren des digitalen Videosignals.
Der DMR-E20 kennt eine Funktion für automatische DV-Aufnahme. Diese arbeitet nur zusammen mit der DVD-RAM, also nicht bei Aufnahmen auf DVD-R. Ist diese Funktion ausgewählt, steuert der DVD-Recorder auch das DV-Zuspielgerät. Nachdem der Einstiegspunkt einer Aufnahme ausgewählt und die Aufnahme gestartet wurde, spult der Zuspieler automatisch zurück und gibt so einen Vorlauf, damit der Recorder präzis starten kann. Sobald eine Laufwerkstaste des DV-Gerätes betätigt wird, stoppt die Aufnahme. Für die schnelleren fliegenden Schnitte kommt die normale DV-Überspielung zum Zug, die auch auf DVD-R möglich ist.
Fazit
Der DV-Eingang auf der Frontseite erlaubt die Überspielung digitaler Videosignale ab DV-Camcordern. Mit diesen Aufnahmen ist dann ebenfalls eine Nachbearbeitung und das Zusammenstellen einer Playlist möglich. Es lassen sich so eigene Videos zusammenstellen und mit einem Disc-Menu für die Wiedergabe präsentieren. Das Editieren selbst ist äusserst komfortabel und über die Menuhinweise leicht zu bewerkstelligen. Eine Nachvertonung ist nicht möglich, ebenso wenig ein digitales Ausspielen des zusammengestellten Videos zurück auf den Camcorder, da der DV-Anschluss nur als Eingang geschaltet ist. Der Recorder von Panasonic erlaubt jedoch die Auswahl des DV-Tones, der aufgezeichnet werden soll: eine der beiden Stereospuren oder das Mixsignal.Der DMR-E20 kennt eine Funktion für automatische DV-Aufnahme. Diese arbeitet nur zusammen mit der DVD-RAM, also nicht bei Aufnahmen auf DVD-R. Ist diese Funktion ausgewählt, steuert der DVD-Recorder auch das DV-Zuspielgerät. Nachdem der Einstiegspunkt einer Aufnahme ausgewählt und die Aufnahme gestartet wurde, spult der Zuspieler automatisch zurück und gibt so einen Vorlauf, damit der Recorder präzis starten kann. Sobald eine Laufwerkstaste des DV-Gerätes betätigt wird, stoppt die Aufnahme. Für die schnelleren fliegenden Schnitte kommt die normale DV-Überspielung zum Zug, die auch auf DVD-R möglich ist.

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