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28. August 2001
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Trotz der enttäuschenden ersten sechs Monate des laufenden Jahres rechnet die Unterhaltungselektronik mit einem Aufschwung der Branche im zweiten Halbjahr.

Weltweit werden in diesem Jahr laut Hecker etwas mehr als 450 Mrd. CHF für Hardware-Produkte der Konsumelektronik ausgegeben. 132 Mrd. CHF entfallen dabei auf Europa, was einer Steigerung von 1,5 Prozent entspricht. Den Angaben zufolge fließen 49 Prozent in die klassische Unterhaltungselektronik, 39 Prozent in die Informations- und zwölf Prozent in die private Telekommunikationstechnik.

Spitzenreiter bei den Haushaltsausgaben für CE-Produkte in Europa seien die Käufer in den Benelux-Staaten, die im vergangenen Jahr für CE-Produkte durchschnittlich 610 Euro ausgegeben hätten. Platz Zwei belegt den Angaben zufolge die Kombination Schweiz/Österreich mit 600 Euro. Deutschland liegt mit Ausgaben von 500Euro auf Platz Drei, vor den Briten und den Franzosen .

Nach Angaben der gfu sanken im ersten Halbjahr dieses Jahres in Deutschland insbesondere die Absatzzahlen von Mobiltelefonen. Demnach wurden 20 Prozent weniger Handys verkauft als im Vorjahreszeitraum. Ebenfalls große Abstriche verzeichneten Videorecorder und HiFi-Systemen (jeweils 14 Prozent). Doch auch der neunprozentige Rückgang bei Camcordern und das achtprozentige Minus bei Fernsehgeräten waren laut Brancheneinschätzungen nicht befriedigend. Allerdings gäbe es vor allem bei den neuen Geräten auch erfreuliche Entwicklungen. So kletterte der Absatz bei DVD-Spielern im ersten Halbjahr 2001 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 115 Prozent. Der Absatz von Home-PCs stagnierte den Angaben zufolge auf hohem Niveau.
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