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21. Februar 2007
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Der Markt für Unterhaltungselektronik Produkte in Deutschland glänzt 2006 zum dritten Mal in Folge mit einer positiven Entwicklung und erzielt ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf 22,416 Milliarden Euro (2005: 21,456 Mrd. Euro), wie die gfu - die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, mitteilt.

Die Consumer Electronics-Branche - speziell die klassische Unterhaltungselektronik, die mit 60 Prozent den grössten Anteil am Markt stellt - übertrifft so das gesamtwirtschaftliche Wachstum deutlich.

Die flachen Bildschirmtechnologien entwickelten sich 2006 weiter zum marktbestimmenden Faktor.

Mehr als 80 Prozent des Umsatzes mit Fernsehgeräten in Deutschland wurden 2006 mit LCD- und Plasma-TVs erzielt. Im Vorjahr waren dies erst 58 Prozent.

Gleichzeitig hat sich der Umsatzanteil der Röhrengeräte von 37 auf 16 Prozent mehr als halbiert.

Die Flat-TVs haben in 2006 mit mehr als drei Millionen Stück erstmals auch die Anzahl der verkauften Röhrengeräte (2,7 Mio.) übertroffen.

Mehr als 70 Prozent der verkauften LCD- und Plasma-TV-Geräte tragen inzwischen das europaweit einheitliche Logo „HD-ready" und eignen sich für die Darstellung von HDTV-Signalen. Flachbild-Fernseher mit einer Bildschirmgrösse ab 32 Zoll (81 Zentimeter) sind fast ausschliesslich „HD ready".

Während die digitalen Multimedia-Technologien der MP3-Player (6,9 Mio. Stück), der portablen DVD-Player (410'000 Stück) und der portablen Video-Player (530'000 Stück) stark nachgefragt sind, musste der gesamte HiFi-Bereich im Umsatz einen Rückgang um 3,2 Prozent auf 772 Millionen Euro hinnehmen.

Die Marktforscher von GfK, gfu und ZVEI sind sich einig: Im Gesamtmarkt für Consumer Electronics in Deutschland stehen die Zeichen auch in diesem Jahr weiter auf Wachstum.

Die stärksten Impulse für den Gesamtmarkt 2007 werden dabei mit einer Prognose von vier Prozent mehr Umsatz erneut aus dem Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik kommen.

 


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