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3. Januar 2002
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Fraunhofer Forscher haben im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts eine Computer-Therapie gegen schräge Orgeltöne entwickelt. Auf der Grundlage des Know-Hows der traditionellen Orgelbauer und akustischer Messungen gestalteten sie eine neue Software, die das komplexe Zusammenspiel der Einzelteile des Instruments ebenso simulieren kann wie die strömungsmechanischen Vorgänge.

Nach Angaben der Fraunhofer Gesellschaft liefert das Programm auch Werte, wie groß Balg und Rollventile für einen ungetrübten Hörgenuss sein müssen. Denn Misstöne entstünden oft, weil der Luftdruck im "Atemapparat" des Instruments schwankt. Normalerweise wird der Winddruck in einem Balg mit variablem Volumen eingestellt. Die Luft strömt durch einen verwinkelten Windkanal, steuerbare Tonventile und schließlich durch die Pfeifen. Allerdings kann es bei plötzlichen Lastwechseln zu Missklängen kommen, weil der Balg zeitlich verzögert auf die Veränderung des Luftverbrauchs reagiert.
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